Die Gubener Post ist zu. Die Spremberger schon lange. Die Forster schließt im nächsten Monat. Die Wellen, die der Rückzug der Postbank schlägt, sind hoch. Viel höher, als die eigentlichen Folgen. Seit Langem schon gibt es zahlreiche Partnerfilialen der Post, Briefe und Päckchen finden auch da ihren Weg zum Empfänger. Viel schwerer wiegt das Gefühl, das mitschwingt, wenn eine Post schließt. Was sagt das über eine Stadt aus? Nichts. Beispiel: Kerpen, gleich bei Köln. In etwa genau so groß wie Guben und Forst. Der Unterschied: Kerpen wächst und wächst. Die Post? Zu. 20 Jahre ist es vielleicht her, vielleicht sogar weniger, als ein Postamt noch zur Grundversorgung gehörte. Das ist vorbei, genauso, wie die Tatsache, dass die Post ein Amt ist. Oder Briefe zu den Hauptkommuniaktionsmitteln gehörten. Das ist schade, mehr aber auch nicht.