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| 11:37 Uhr

Das Nadelöhr in der Pestalozzistraße

Hier ist Vorsicht angesagt. Noch mindestens zwei Wochen wird von den Kraftfahrern besondere Aufmerksamkeit in der Pestalozzistraße verlangt.
Hier ist Vorsicht angesagt. Noch mindestens zwei Wochen wird von den Kraftfahrern besondere Aufmerksamkeit in der Pestalozzistraße verlangt. FOTO: Foto: Jürgen Hennig
Guben.. Baustellenampeln gehören in Guben schon zum gewohnten Bild. Doch die seit wenigen Tagen geltende Regelung in der Pestalozzistraße ist auch für viele Kraftfahrer aus der Neißestadt gewöhnungsbedürftig – und nicht ganz ungefährlich. Von Thomas Engelhardt

Eng geht es auf der Pestalozzistraße schon seit einigen Wochen zu. Der Gubener Wasser- und Abwasserzweckverband (GWAZ) erneuert dort eine Wasserleitung. Gab es im Juni eine veränderte Verkehrsführung direkt an der Kreuzung mit der Karl-Marx-Straße, sind die Bauarbeiter mittlerweile in den zweiten Abschnitt vorgerückt – in den Kreuzungsbereich mit der Friedrich-Engels-Straße. Und seitdem wird dort der Verkehr einseitig an der Baustelle vorbeigeleitet.
Nicht nur die Tatsache, dass die Ausschilderung, für die das Straßenverkehrsamt des Kreises zuständig ist, etwas unübersichtlich ist, sorgt für Verwirrung. Zudem führt für Fahrzeuge, die aus Richtung Karl-Marx-Straße kommen, die Route ungewohnterweise links an der Verkehrsinsel vorbei.
Und dann ist da mittendrin auch noch der Fußgängerüberweg. Für den gilt, so Ulrich Cleo, der Leiter der Gubener Polizeiwache, auch weiterhin die Regel, dass Fußgänger Vorrang haben. Im Fall der Fälle haben Kraftfahrer also mitten im Baustellenbereich anzuhalten – eine sehr ungewohnte Verfahrensweise für alle Beteiligten. Allerdings sind auf der Gubener Wache bisher noch keine Meldungen über gefährliche Situationen eingangen. „Zum Glück sind im Moment auch Ferien“ , meint Cleo mit Blick auf das benachbarte Gymnasium. Daher werde der Übergang deutlich weniger genutzt als sonst. Cleo appelliert auch an die Vernunft der Fußgänger. Außerdem will der Wachleiter den zuständigen Revierpolizisten beauftragen, die Lage genau zu beobachten.
Mit dem Nadelöhr im Kreuzungsbereich müssen die Gubener wohl mindestens noch zwei Wochen leben. So lange werden die Arbeiten dort wahrscheinlich dauern, war von Rainer Jacob, dem Technischen Leiter beim GWAZ, zu erfahren. Hingegen sind die reinen Verlegungsarbeiten im ersten Bauabschnitt beendet. Dort werden der Geh- und der Radweg jetzt wieder hergerichtet.
Anschließen wird sich ein dritter Bauabschnitt, der dann bis zur Einmündung der Kaltenborner Straße führt. Auch dann muss mit Verkehrseinschränkungen gerechnet werden.