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Das Gubener Tierheim dankt seinen Helfern

Auszubildende Christin Schirmer mit Mischlingshund Bine.
Auszubildende Christin Schirmer mit Mischlingshund Bine. FOTO: utr1
Guben. Zum Tag der offenen Tür und einem kleinen Herbstfest hatte am Samstag das Gubener Tierheim eingeladen. Zweimal im Jahr öffnen die Tierheimmitarbeiter ihre Pforten für die Öffentlichkeit. utr1

Meist im Frühjahr und zum Ende des Sommers. "Das soll auch ein Dankeschön sein an all jene, die uns das ganze Jahr unterstützen oder mit den Tieren spazieren gehen", so Tierheimleiterin Kerstin Martin. Liebevoll dekoriert hatten die zumeist ehrenamtlichen und wenigen hauptamtlichen Mitarbeiter das Areal. Vereinsmitglied Edelgard Baum zauberte mit den Kindern riesige Seifenblasen und bastelte mit ihnen.

Doch viele Gäste nutzten diesen Tag, um sich einfach die Tiere anzusehen und mit den Mitarbeitern ins Gespräch zu kommen. Kerstin Martin erzählt, dass derzeit zehn Hunde und etwa 110 Katzen im Gubener Tierheim ein Zuhause haben. "Wir konnten heute schon einen Hund vermitteln. Auch dafür ist so ein Tag der offenen Tür da. Meist wissen die Leute gar nicht, was wir hier eigentlich machen. Sie sind dann ganz überrascht, wie schön sauber hier alles ist und was wir für tolle Hunde und Katzen haben", so die erfahrene Tierheimleiterin. Das kann Christin Schirmer nur bestätigen. Die junge Frau macht seit Anfang September eine Ausbildung als Tierpflegerin für Tierheime und Pensionen. Zuvor hatte sie bereits ein Schulpraktikum in einer Tierarztpraxis sowie eine halbjährige Einstiegsqualifikation absolviert. "Es macht richtig Spaß, hier zu arbeiten und zu lernen", sagt sie. Der Sponsor Terra Mater, der das Tierheim auch sonst großzügig unterstützt, übernimmt die Ausbildungskosten für sie.

Am Samstag war auch Hundetrainerin Gudrun Kirsch vor Ort. Sie hilft den Tierheimmitarbeitern bei der Erziehung der Hunde. "Immer, wenn wir sie brauchen, ist sie zur Stelle", berichtet Kerstin Martin über die Zusammenarbeit mit Gudrun Kirsch. Voll des Lobes ist sie auch für den betreuenden Tierarzt Christian Pietsch. "Wir können ihn Tag und Nacht anrufen. Er steht sofort auf der Matte, wenn es einem Tier einmal schlecht geht", so die Mitarbeiter.