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| 02:35 Uhr

Das Futterlager des Tierheims in Guben ist erst einmal voll

Sebastian Rucks, Leiter der Kauflandfiliale an der Schillerstraße, übergibt die Spende an Tierheimchefin Kerstin Martin.
Sebastian Rucks, Leiter der Kauflandfiliale an der Schillerstraße, übergibt die Spende an Tierheimchefin Kerstin Martin. FOTO: Ute Richter
Guben. Futter und andere Artikel im Wert von 1100 Euro haben die Mitarbeiter des Tierheimes vom Leiter der Kaufland-Filiale in der Schillerstraße, Sebastian Rucks, erhalten. Das Tierheim profitiert von einer Spende aus der Pfandbon-Aktion. Ute Richter

Bei der verzichten Kunden des Einkaufszentrums seit etwa einem Jahr auf die Einlösung ihres Leergutbons und werfen ihn in eine Box.

Über die Höhe der Zuwendung staunten Tierheimleiterin Kerstin Martin und ihre Mitarbeiter nicht schlecht. "Wir haben uns riesig gefreut, das war wie ein Geschenk des Himmels", erklärt die Leiterin des Tierheims, dessen Lager am Vorderen Klosterfeld nun randvoll ist. Das erleichtert den Mitarbeitern ein wenig die Arbeit, da sich das Gubener Tierheim überwiegend aus Spenden finanziert. Normalerweise bringen Tierliebhaber Spenden vorbei oder werfen sie in die vorgesehenen Behälter im Kaufland. "Vor allem vor den Feiertagen ist die Spendenbereitschaft der Menschen für unsere Tiere jedes Jahr groß", erzählt Kerstin Martin. "Dass das Einkaufszentrum uns mit solch einer großen Menge an Futter und allerlei Zubehör für die Versorgung der Tiere hilft, zeigt uns, dass unsere Arbeit Wert geschätzt wird und das freut uns natürlich sehr."

15 Hunde und 121 Katzen haben derzeit im Gubener Tierheim ein zu Hause. Fast täglich kommen neue Tiere, aber es werden auch sehr oft Hunde oder Katzen an neue Besitzer übergeben. Zehn Mitarbeiter kümmern sich um die Vierbeiner, wobei außer der Tierheimchefin und zwei Auszubildenden alle anderen Mitarbeiter mit einem kleinen Zuverdienst 25 Stunden je Woche und an allen Sonn-und Feiertagen die Tiere versorgen. Das sind für jeden dieser Mitarbeiter über 20 Stunden in der Woche ehrenamtliche Beschäftigung. "Aber ohne das würde es nicht gehen", lobt Kerstin Martin die Helfer.