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| 02:36 Uhr

Das Frauenbild der DDR unter die Lupe genommen

Eisenhüttenstadt. Frauen in der DDR heißt das Buch von Anna Kaminsky, das die Geschäftsführerin der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur am 2. März in Eisenhüttenstadt vorstellen wird. red/js

Sie befasst sich darin mit den Ansprüchen und Erwartungen an Frauen in der DDR und wie diese damit umgingen.

Der hohe Grad von berufstätigen Frauen und Müttern, der mit über 90 Prozent im letzten Jahrzehnt der DDR zu den höchsten weltweit gehörte, sei schließlich als Zeichen für die gelungene Gleichberechtigung gewertet. Anna Kaminsky betrachtet, wie die Frauen mit dieser Vielzahl von Ansprüchen und Erwartungen umgingen. Sie betrachtet den Alltag, die Wünsche und Sehnsüchte von Frauen sowie die Reaktionen von Männern auf das geänderte Frauenbild. Auch heute bewege sich die öffentliche Debatte in Sachen Gleichberechtigung um Themen wie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Feminismus und Emanzipation oder in neuerer Zeit um die Sinnhaftigkeit von Quoten, die dazu beitragen sollen, Frauen verstärkt in Führungspositionen zu bringen. Doch welche Bedingungen braucht es, damit die verschiedenen Geschlechter gleichberechtigt am öffentlichen Leben teilnehmen können?

Lesung: Frauen in der DDR, Donnerstag, 2. März, 18 Uhr, Gesamtschule 3 (Maxim-Gorki-Str. 15), Eisenhüttenstadt, drei Euro, Schüler und Studierende frei. Im Vorfeld kann in der Schule die Ausstellung 25 Jahre Gesamtschule 3 / 60 Jahre Schulgebäude ab 17 Uhr besucht werden.