Auch die Gemeinde Schenkendöbern reagiert mit einem Maßnahmenkatalog auf die aktuelle Corona-Krise. Laut Bürgermeister Ralph Homeister wurde beschlossen, dass sämtliche Beratungen der Ausschüsse und der Gemeindevertreter bis einschließlich 19. April 2020 nicht stattfinden. Das gilt auch für Sitzungen der Wehrführungen und Ähnliches.

Trotzdem müsse es eines der wichtigsten Ziele sein, „eine zuverlässige Weiterführung der Verwaltung“ zu gewährleisten. In dringenden Fällen müsse der Bürgermeister in Absprache mit der Vorsitzenden der Gemeindevertretung Eilentscheide fassen, wenn es darum gehe, dass die Gemeinde keinen Schaden nehme.

Entschieden worden sei auch, dass Weiterbildungen und Qualifizierungen, so das nicht schon durch den Bildungsträger geschehen sei, ebenso abgesagt werden wie vermeidbare Dienstreisen. Auch die Sprechzeiten der Verwaltung wurden ausgesetzt, die Mitarbeiter seien aber für die Bürger telefonisch erreichbar. Zudem gebe es aktuell keine Gratulationsbesuche zu persönlichen Jubiläen. „Ich hoffe, die Bürger haben dafür Verständnis“, so Homeister. Für die Mitarbeiter werde die Möglichkeit von Homeoffice geprüft.

Der Bürgermeister hofft, dass trotz der Krise das dörfliche Miteinander nicht leidet. „Ich wünsche mir, dass unsere Bürger auch weiter auf ihre Nachbarn schauen. Da muss man sich nicht jedes Mal drücken, da reicht oft schon ein Lächeln über den Gartenzaun.“