Fallschutzmatten an den Sandkästen haben Väter der Kinder der Kita „Brummkreisel“ in Groß Breesen dieser Tage angebracht. Das war als ein weiterer Schritt in Richtung Rückkehr zur Normalität nach dem Corona-Lockdown in der Kindereinrichtung gedacht.
Überhaupt hat die Kita nach Ansicht von Leiterin Kathleen Kanisch recht schnell wieder zur Normalität zurück gefunden. Die Erzieher hätten schnell Regelmäßigkeiten geschaffen. „Besonders für die Kinder war das ein wichtiger Aspekt.“

Gubens Kita „Brummkreisel“ war immer offen in der Coronakrise

Stillstand gab es nicht, denn viele Eltern arbeiten in systemrelevanten Berufen. „Daher hatten wir von Anfang an eine Auslastung von etwa 30 Prozent. Während dieser Zeit entstand ein sehr guter Kontakt zu den Mitarbeitern der Stadt und anderer Behörden. Durch wöchentliche Telefonkonferenzen konnten wir schnell und zielführend Maßnahmen der Eindämmungsverordnung diskutieren und umsetzen. Dieser Austausch wird auch weiter bestehen bleiben“, so Kathleen Kanisch.
„Bleiben wird die Erkenntnis, dass es unglaublich wichtig ist, den Kindern während solcher Zeiten einen Ort zu bieten, an dem sie Normalität und Sicherheit erleben können. Kinder leben im Hier und Jetzt, haben ein anderes Weltverstehen und können Vieles noch gar nicht verstehen oder verarbeiten. Das war nicht die Zeit für Erziehung, sondern für das Füreinander-Dasein“, zieht sie ein Fazit.

Der Frühjahrsputz in Gubens Kita „Brummkreisel“ wird nachgeholt

Der ausgefallene Frühjahrsputz in der Kita wird in kleinen Etappen nachgeholt. Und auch kleine Feste wird es in kleinen Gruppen wieder geben. In der Kita werden 45 Kinder von sechs Erziehern betreut.