Das Gubener Naemi-Wilke-Stift eröffnet am Mittwoch, 25. März, eine Abstrichstelle für potentiell Corona-Infizierte. Das teilt der Rektor des Hauses, Pfarrer Markus Müller, mit. Müller betont, dass ein Abstrich nur bei begründeten Verdachtsfällen durchgeführt wird. „Die Vorabprüfung sollte durch den Hausarzt oder das Gesundheitsamt erfolgen“, so der Rektor weiter.
Damit es zu einem reibungslosen Ablauf kommt, soll es nach der genannten Vorabprüfung eine telefonische Terminkoordinierung zwischen dem Patienten und der Abstrichstelle geben. Dies erlaube dem Wilkestift eine effektive Arbeit und minimiere zugleich die Wartezeit der Patienten. „Hierzu kontaktieren uns die Patienten nach der Vorabprüfung telefonisch, oder der Hausarzt beziehungsweise das Gesundheitsamt übermitteln uns eine Telefonnummer, so dass wir Kontakt aufnehmen können.“

Abstrichstelle ist über separaten Eingang zu erreichen

Die Abstrichstelle ist über einen separaten Eingang in der Dr.-Ayrer-Straße zu erreichen. Die Patienten müssen zum Abstrich ihre Versichertenkarte mitbringen. Sie werden gebeten, vor dem Eingang zu warten. Die Abstrichstelle ist Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr besetzt. Telefonisch ist sie unter 03561 403444 von 8.30 bis 15 Uhr zu erreichen. Patienten sollten auf keinen Fall ohne vorherige telefonische Vorankündigung kommen.
Aktuell werde kein Covid-19-Patient im Naemi-Wilke-Stift behandelt, so Müller. „Alle Abteilungen und Arztpraxen behandeln zuverlässig und sicher akut kranke Patienten.“

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