Ihre Begründung: „Als langjährige Vorsitzende des Verbandes Nadodrze und des Deutsch-Polnischen Frauenvereins Nysa trägt Christine Knapik seit Jahren dazu bei, dass sich Deutsche und Polen besser verstehen. Sie organisiert Sprachkurse, kulturelle Veranstaltungen und Bildungsreisen nach Polen und Deutschland, um Land und Leute, Sitten und Bräuche besser kennenzulernen und zu verstehen. Ihr ist es maßgeblich zu verdanken, dass sich Vorbehalte und gängige Klischees zwischen Menschen beiderseits der Grenze verringern.“

Am gestrigen Montag endete die Frist für die Verleihungsvorschläge. 29 Vorschläge sind in der Touristinformation abgegeben worden, sagt Kerstin Geilich, Geschäftsführerin des Vereins Marketing und Tourismus (MuT). „In diesem Jahr haben wir besonders viele Vorschläge bekommen.“ Eine Jury wird nun entscheiden, wer der Preisträger in diesem Jahr ist. Die Jury besteht aus der Apfelkönigin Sandra Scherke und Mitgliedern des MuT-Vorstands: Klaus-Dieter Fuhrmann und Herbert Gehmert (Vertreter der Stadtverordneten), Lutz Materne (Heimatbund), Irmgard Schneider (Pro Guben), Jens Noack (Vertreter der Bürger), Karlheinz Wratsch (Campingplatz Deulowitz), Mirko Bärwolf (MSA, Vertreter der Wirtschaft).

Am kommenden Samstag, 5. September, wird der Goldene Apfel beim 15. Gubener Appelfest vergeben. Die Ehrung findet ab 18 Uhr auf der Festbühne auf dem Friedrich-Wilke-Platz statt. has