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| 15:45 Uhr

Kabarett
Chemnitzer Kabarettisten spielen Märchenmedleys

 Die Söhne Mamas eröffneten in diesem Jahr den Reigen der zahlreichen Veranstaltungen im Volkshaus.
Die Söhne Mamas eröffneten in diesem Jahr den Reigen der zahlreichen Veranstaltungen im Volkshaus. FOTO: Ute Richter
Guben. Mit dem Comedy-Dinner der Söhne Mamas startet der Fabrikverein im Gubener Volkshaus in das neue Jahr.

Zur ersten Veranstaltung im neuen Jahr hatte das Team des Fabrikvereins die Söhne Mamas nach Guben ins Volkshaus geholt. Im Zweijahresrhythmus präsentieren die Chemnitzer Kabarettisten Ullrich Zwintscher und Manfred Clausner abwechselnd das Comedy- oder das Krimi-Dinner. Die zahlreichen Besucher erlebten ein Best of aus zehn Jahren Comedyprogramm der Söhne Mamas gemischt mit ganz neuen Stücken.

Die Besucher erfuhren auf lustige Art und Weise, wie man mit wenig Arbeit viel Geld verdienen kann, was man als „neueste“ Mode in Paris auf dem Laufsteg präsentiert, dass ein Quiz mit Ede Petete durchaus lustig sein kann und wie eine Antidopingagentur einen Dopingfall mit Hinterlist aufklärt. Doch was die Söhne Mamas am allerbesten beherrschen ist, aus aktuellen Hits ganz eigene zu machen. Bekannte Melodien gepaart mit eigenen Texten ließen das Volkshaus zeitweise richtig kochen. Ein Markenzeichen der Chemnitzer ist auch das Arrangement von Märchen. Drei Märchenmedleys haben sie schon produziert. Im aktuellen Programm präsentierten sie noch einmal Hänsel und Gretel, wo sie stets neben Schlager- und Neue-Deutsche-Welle-Titeln auch aktuelle Begebenheiten einfließen lassen.

Ihre Ideen tüfteln Ullrich Zwintscher und Manfred Clausner übrigens gemeinsam aus. „Wir sitzen dann im Garten und lassen unsere Ideen sprudeln“, erzählen sie. Bevor das jeweilige Programm auf die Bühnen der Republik kommt, müssen Bekannte und Verwandte als Versuchskaninchen herhalten. „Die sagen uns dann ganz ehrlich: Funktioniert oder eben nicht“, verraten die Comedians. Gleiches gilt auch für ihr Krimidinner. Ihr neues Stück hat im April Uraufführung. Dann dürfen die Besucher bei den Krimi-Dinnern der Söhne Mamas mithelfen, den „Auftragsgriller“ zu schnappen.

Für die Chemnitzer spielt es übrigens keine Rolle, welches Programm sie jeweils aufführen. „Comedy ist körperlich anstrengender – Krimi vom Kopf her, weil man spontan auf die Besucher, die stets in den Krimi involviert sind, reagieren muss“, erzählen sie.