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| 01:28 Uhr

Braunkohleausschuss trifft auf Protest

Demo für die Erhaltung ihrer Dörfer: Rund 30 Grabkoer, Kerkwitzer und Atterwascher empfingen so den Braunkohleausschuss. Foto: rww1
Demo für die Erhaltung ihrer Dörfer: Rund 30 Grabkoer, Kerkwitzer und Atterwascher empfingen so den Braunkohleausschuss. Foto: rww1 FOTO: rww1
Schenkendöbern/Forst/Grießen. Die Mitglieder des brandenburgischen Braunkohleausschusses haben am Donnerstag das Revier rund um den Tagebau Jänschwalde und im Plangebiet Tagebau Jänschwalde-Nord bereist. Die Fachexkursion diente vor allem dazu, sich einen Überblick über die Auswirkungen des Braunkohletagebaus, den Stand und die Planungen von Ausgleichsmaßnahmen und über die Situation in den vom Bergbau bedrohten Ortsteilen Atterwasch, Kerkwitz und Grabko der Gemeinde Schenkendöbern zu verschaffen, wie Bernd Rademacher am Rande der Exkursion bestätigt. red / B.M.

In Atterwasch machten rund 30 Bürger aus Grabko, Kerkwitz und Atterwasch ihrem Unmut über die Tagebaupläne Luft. Sie forderten Gespräche mit den Ausschussmitgliedern, um einseitige Darstellungen durch den Vattenfall-Konzern zu verhindern. Sylvia Borkenhagen aus Grabko erklärte: "Die Landesregierung hat versprochen, keinen Neubau klimaschädlicher Kohlekraftwerke zuzulassen. Es ist deshalb an der Zeit, die Bedrohung unserer Dörfer endlich zu beenden."