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| 01:09 Uhr

Bo Penne schaffte den Titelhattrick

Schach.. Wie jedes Jahr fand die Landeseinzelmeisterschaft des Schachnachwuchses in den Winterferien statt. Dieses Mal wurden die Titelkämpfe bei guten Bedingungen in der Jugendherberge in Potsdam ausgetragen. (kgr)


Die Schachsportler von Chemie Guben waren mit vier Akteuren vertreten, die sich mit Brandenburgs Spitzenspielern in sieben Runden messen wollte. Als Trainer war Karsten Graudons, ein Mitglied der I. Männermannschaft, vor Ort.
In der Altersklasse U 10 weiblich gingen mit Nadja Sorokodumow und Charlotte Rauchfuß gleich zwei Gubenerinnen an den Start. Dabei haben beide viel Erfahrung gesammelt. Am Ende belegte Charlotte den 8. Platz, und Nadja erkämpfte sich drei Punkte und wurde Fünfte. Dabei gelang Nadja ein Remis gegen die Vizelandesmeisterin vom größten Verein Brandenburgs aus Rüdersdorf, Maria Geise.

Spannender Verlauf
In der Altersklasse U 10 männlich ging Tom Eisenhuth an den Start. Für ihn ging es darum, unter die ersten vier zu kommen, denn genau so viele qualifizieren sich für die Deutsche Meisterschaft zu Pfingsten in Willingen. Tom spielte ein sehr durchwachsenes Turnier. Nach der Niederlage in Runde 1 gegen den späteren Landesmeister aus Potsdam folgte eine Aufholjagd. Nach fünf Runden hatte Tom schon 3,5 Zähler, und ein Podestplatz war in greifbarer Nähe. Doch nach einem unglücklichen Fehler in Runde 6 hieß es in der letzten Runde, den so wichtigen 4. Platz zu verteidigen. Dabei machte es Tom wieder spannend, denn nach einem Remis musste er auf die Schützenhilfe von Rico Mädge aus Briesen bauen.

Die Qualifikation geschafft
Doch alles ging gut, und Rico gewann. So wurde Tom am Ende in einem sehr ausgeglichenen Feld mit vier Punkten 4. und hat damit die Qualifikation für die Deutschen Einzelmeisterschaften geschafft. Grundstein dafür war der Sieg in Runde 4 gegen den Vizemeister Lukas Pannier vom Leistungsstützpunkt in Rüdersdorf.
In der Altersklasse U 14 der Mädchen ging es für die Gubener Sportlerin des Jahres 2004, Bo Penne, um die Titelverteidigung. Da nur sechs Spielerinnen anreisten, wurden lediglich fünf Runden gespielt.
Gleich in der ersten Runde kam es zum Duell der beiden besten Spielerinnen. Da musste sich die Gubenerin mit den schwarzen Steinen gegen Maja Denkert aus Potsdam beweisen. Doch nach über drei Stunden Kampf gewann Bo letztlich sicher.
Dies war der Grundstein für den Sieg. Bo blieb das gesamte Turnier ungeschlagen und verteidigte souverän ihren Titel und schaffte damit den Titelhattrick.

Keine leichte Aufgabe
Lohn ist die dritte Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften, wo sie einen 5. Platz aus dem Vorjahr zu verteidigen hat, was aber schwer sein dürfte. Aber mit dem nötigen Trainingsfleiß ist alles möglich.