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| 01:24 Uhr

Bibliothek bleibt ein Anziehungspunkt

Guben.. Die Gubener Stadtbibliothek ist nach wie vor ein Anziehungspunkt für die Bürger der Neißestadt. Doris Olschar, die Leiterin der Einrichtung, zog gestern im Ausschuss für Soziales, Bildung, Jugend und Kultur eine entsprechende Zwischenbilanz für das laufende Jahr. Thomas Engelhardt


Demnach wurden im Jahr 2005, als es mit der Haupt- und der Zweigbibliothek noch zwei Anlaufstellen gab, annähernd 40 000 Besucher gezählt. Im vorigen Jahr, als es ab dem Sommer nur noch die eine Einrichtung gab, seien es 44 000 gewesen. Die Befürchtung, dass es sich nur um die Welle der ersten Neugier handle, habe sich nicht bestätigt. Nach der jetzigen Prognose könne die Zahl des Jahres 2006 in diesem Jahr wiederholt werden, so Doris Olschar.
Etwas zurückgegangen sei die Zahl der Ausleihen außer Haus. Dagegen habe die Verweildauer der Besucher zugenommen. Dafür gebe es aber zwei triftige Gründe. Zum einen würden die Besucher gern vor Ort Bücher studieren, ohne diese erst mit nach Hause zu nehmen, zum anderen wachse die Zahl der Internetnutzer. In diesem Jahr, so die Bibliotheksleiterin, rechnen die Mitarbeiterinnen des Hauses mit 1000 Nutzern, die im weltweiten Netz recherchieren. Darunter seien zahlreiche Schüler, die die Gelegenheit nutzen, dass sie vier Stunden pro Monat kostenlos surfen dürfen.
Großen Zuspruchs würden sich die von der Bibliothek angebotenen Vorträge zu Gubener Persönlichkeiten wie Klaus Herrmann oder Corona Schröter erfreuen. Regelmäßig führe die Bibliothek auch Weiterbildungsveranstaltungen durch, unter anderem für den Gemeinnützigen Berufsbildungsverein und die Beschäftigungs- und Sanierungsgesellschaft.
Ab 1. November werde eine Maßnahme Arbeit statt Grundsicherung (ASG) in der Bibliothek beginnen, so Doris Olschar. Dann soll ein Mitarbeiter im Außendienst in Horten und Kitas sich um die frühkindliche Medienerziehung kümmern.