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| 18:10 Uhr

Dank
Betroffene von großer Hilfe nach Explosion überwältigt

Schaden nach der Explosion in der Kaltenborner Straße.
Schaden nach der Explosion in der Kaltenborner Straße. FOTO: Michèle-Cathrin Zeidler
Guben. Unglücksursache für Polizei weiter unklar.

Vom professionellen Einsatz der Rettungskräfte und von der Unterstützung durch Außenstehende nach der Explosion in einem Wohnhaus in der Kaltenborner Straße in Guben ist Karin Kirsch noch immer überwältigt, wie sie gegenüber der RUNDSCHAU sagt. Im Namen aller Betroffenen will sie sich bei den Helfern bedanken.

„Völlig Unbekannte haben ihre Unterstützung angeboten“, erzählt sie. Kirsch selbst wohnt im Nachbarhaus, gehört aber auch zu den direkt Betroffenen. Durch die Explosion ist das Fenster in ihrer Küche „rausgeflogen“. Sie selbst war zu diesem Zeitpunkt nicht vor Ort, hörte aber den lauten Knall und eilte daraufhin zurück zu ihrer Wohnung.

„Der Krisenstab war schnell aufgebaut“, erzählt sie. Die Betroffenen seien von den Rettungskräften permanent betreut worden. „Immer wieder wurde ich gefragt, ob es mit gut geht und ob ich Hilfe benötige“, berichtet Kirsch. Menschen, die sie gar nicht kennt, hätten ihr materielle Unterstützung für den Notfall in Aussicht gestellt.

Die Explosion am vergangenen Donnerstag gibt noch immer Rätsel auf. Zur konkreten Unglücksursache will sich die Polizei auf Nachfrage am Dienstag nicht äußern. Gerüchte zu einem angeblichen Selbstmordversuch werden nicht bestätigt. Vermutlich sind eine oder mehrere Propangasflaschen in dem Gebäude explodiert.