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Bestialischer Gestank: Jobcenter Guben bleibt nach Anschlag am Donnerstag zu

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Guben. Das Jobcenter in Guben bleibt morgen zu. Der Grund: Unbekannte haben im Innern eine bestialisch stinkende Flüssigkeit verteilt. Wann genau das passiert ist, will die Polizei noch herausfinden. An einen Buttersäure-Anschlag glaubt sie allerdings nicht. dsf

Ein bestialischer Gestank im Jobcenter Guben zwingt den Landkreis Spree-Neiße, dazu, die Außenstelle am Donnerstag, 13. Juli, geschlossen zu halten. Nach RUNDSCHAU-Informationen haben Unbekannte vor einigen Tagen die laufenden Arbeiten im Erdgeschoss dazu genutzt, bis ins zweite Geschoss

des Gebäudes einzudringen und eine bislang unbekannte, entsetzlich stinkende Substanz dort zu verteilen.

Die Polizei bestätigt, dass es einen derartigen Angriff auf das Jobcenter gab, den Tathergang aber wolle man in den laufenden Ermittlungen klären. Dass es sich bei der Substanz um Buttersäure handeln könnte, ist unwahrscheinlich, weil der Geruch laut Polizei nicht stark genug ist.

Einige Mitarbeiter sollen als Folge des Gestanks über Kopfschmerzen und Unwohlsein geklagt haben.