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| 01:15 Uhr

Beleuchtungsvertrag unter Dach und Fach

Lutzketal.. Letztmalig berieten am Montagabend die Lutzketaler Gemeindevertreter. Nach der Kommunalwahl am kommenden Sonntag geht die 1999 gegründete Großgemeinde in der neuen Großgemeinde Schenkendöbern auf. Und so fassten die Volksvertreter in ihrer 59. Sitzung die letzten ihrer rund 580 Beschlüsse in den knapp fünf Großgemeindejahren. B. Remus

Im öffentlichen Teil dominierte der Beschluss zum Straßenbeleuchtungsvertrag für die Ortsteile Grano und Krayne die Diskussion. Die beiden Orte waren die letzten im Amt Schenkendöbern, die über keinen solchen Vertrag für die Betreibung, Instandhaltung, Erneuerung und Änderung der Straßenbeleuchtung verfügten. Bürgermeister Frank Buder merkte an, dass der jetzige Straßenbau in der Granoer Kirchgasse bedeutend preiswerter wäre, wenn der Straßenbeleuchtungsvertrag schon zu Beginn des Straßenbaus Gültigkeit gehabt hätte. Satte 10 000 Euro hätte das gespart. Außerdem gehe es für Grano darum, jede zweite der insgesamt 72 Straßenlampen stillzulegen. „Alle 25 Meter eine Straßenlampe, das ist einfach zu viel“ , sagte Buder.
Auch in anderen Ortsteilen müsse durch die Reduzierung der Beleuchtung Geld gespart werden. In Lauschütz, Sembten und Groß Drewitz werde nun, da die Straßen dieser Orte keine Umleitungsstrecke für Lkw mehr seien, dieser Tage dafür gesorgt, dass die nächtliche Beleuchtung von 23 bis 4 Uhr wieder nur an Schwerpunkten erfolge.
In Krayne werden ebenfalls nur die Lampen an der Freiwilligen Feuerwehr, an der Buswendeschleife und am Ende der Dorfstraße über Nacht brennen.
Für Schenkendöbern kündigte der Bürgermeister an, dass dort gleichfalls Lampen des Nachts stillgelegt werden sollen, wenn die Erneuerung der Dorfbeleuchtung komplett abgeschlossen sei. Und auch in diesem Ortsteil werdne nur an Verkehrsschwerpunkten von 23 bis 4 Uhr weiter Lampen brennen.
Der Straßenbeleuchtungsvertrag mit der enviaM für Grano und Krayne erhielt mehrheitliche Zustimmung von den Gemeindevertretern.