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Fasching
Faschingsvolk aus nah und fern feierte zusammen

Guben. Beim inzwischen 45. Sportlerfasching des BSV Guben Nord ging es wieder hoch her – Braunschweiger Ehepaar gehört dazu.

Vereinsmitglieder, Sponsoren, Fans und Sympathisanten feierten am Samstag im Hotel Waldow den mittlerweile 45. Sportlerfasching des BSV Guben Nord. Einst aus dem Sportlerball entstanden, waren zu DDR-Zeiten die Feiern anfangs bei „Schwiegks“ und später in einer Baracke in der Gärtnerstraße. Seit der Wende treibt die Faschingsgesellschaft ihr Unwesen im Hotel Waldow.

Und da ging es auch in diesem Jahr wieder hoch her. Ein Höhepunkt bei dieser alljährlichen Party ist stets die Eröffnung der großen Tombola. Vereinspräsident Jens-Uwe Kellberg hatte sich wieder große Mühe gegeben und 330 Preise dafür von einheimischen Sponsoren aquiriert. Der Erlös dient jeweils der Deckung der Kosten der Faschingsparty, denn für die Vereinsmitglieder ist der Abend stets kostenfrei.

Mit unter dem Faschingsvolk waren auch Hubert und Gabi Rösner aus Braunschweig. Vor zehn Jahren, als sie in Guben Urlaub machten, bekamen sie eher zufällig die Faschingsfeier in ihrer Unterkunft bei Waldow mit.

Seitdem kommen sie jedes Jahr und gehören mittlerweile schon mit zur BSV-Familie. „Es hat uns einfach richtig gut gefallen damals“, erzählt das Ehepaar. „Das ganze Drumherum ist einfach richtig toll und inzwischen haben wir hier schon richtig gute Bekanntschaften gemacht“, so die Ehefrau, die übrigens aus Eisenhüttenstadt stammt. Für Gabi und Hubert Rösner steht fest, dass sie auch in den nächsten Jahren wieder nach Groß Breesen kommen werden.

Bis spät in die Nacht feierten so die Sportler mit ihren Gästen. Vereinspräsident Jens-Uwe Kellberg bedankt sich bei den zahlreichen Sponsoren, die nicht nur diese Faschingsfeier, sondern auch sonst den Verein großzügig unterstützen.

Übrigens: Der Groß Breesener Meilenlauf, der früher am Folgetag des Sportlerfaschings stattfand, startet in diesem Jahr erst in knapp drei Wochen am Samstag, dem 24. Februar, um 13 Uhr. „Treffpunkt ist an der Feuerwehr“, so Jens-Uwe Kellberg. Gemütlich setze sich die Wandergemeinde dann in Richtung Goldwässerchen in Bewegung, kündigt er an.

(lis)