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| 02:40 Uhr

Bei Frau Feller im Keller war's schön

Die Seniorensportgruppe des DRK trifft sich jeden Montag in der Turnhalle der Friedensschule.
Die Seniorensportgruppe des DRK trifft sich jeden Montag in der Turnhalle der Friedensschule. FOTO: Ute Richter/utr1
Guben. "Sport frei" heißt es montags ab 16 Uhr in der Turnhalle der Friedensschule an der Schulstraße. Doch nicht Kinder und Jugendliche, sondern 14 Seniorinnen der DRK-Sportgruppe beginnt dann eine 60-minütige Gymnastikstunde. Vor 20 Jahren hat sich diese Gymnastikgruppe gegründet. Ute Richter / utr1

Senioren des DRK halten sich seit 20 Jahren zusammen fit: Dieser Tage wurde der Geburtstag gefeiert und dazu natürlich auch ein bisschen Rückschau gehalten. Angefangen hat es mit Rita Stein, noch im selben Jahr übernahm Helga Behrens. Sie hat seitdem mehrfach Lehrgänge besucht, um die Gruppe anleiten zu können, sagt Helga Behrens. Anfangs waren es sehr viel mehr Mitglieder gewesen als die heutigen 14, ergänzt die 72-Jährige. Es tut gut, sich regelmäßig zu bewegen, wissen die Frauen. Mit Matten, Bällen und Terra-Bändern absolvieren sie ihre wöchentliche Trainingseinheit. Jeder, so gut er kann und wie er mitmachen will.

Ein Fotobuch zeigt die Gymnastikgruppe in einem ihrer früheren Domizile, der Turnhalle der Wilhelm-Pieck-Schule oder bei einer Radwanderung. Auch Geburtstags- oder Weihnachtsfeiern gehören dazu. "Aber bei Frau Feller im Keller war die schönste Zeit", reimt ungewollt eine der Frauen. Sie erinnern sich damit an die physiotherapeutische Abteilung des früheren Krankenhauses an der Berliner Straße, in deren Keller sich die erste Trainingsstätte befand. Auch in der Halle der früheren Copernicusschule trafen sich die DRK-Gymnastinnen schon. Seit einigen Jahren ist die Sporthalle der Friedensschule ihr Trainingsraum.

Andrea Forberg, die im "Auftrag des Vorstandes der Ortsgruppe der Senioren des DRK" der Gruppe zum 20-jährigen Bestehen gratulierte, freute sich über die beständigen, sportlichen, älteren Damen. "Es ist schon beachtlich, dass sich die Gruppe so lange schon hält", sagt sie. Und Ursula Nitzsche weiß auch, warum: "Helga Behrens hat unglaublich viel Geduld mit uns, auch wenn es manchmal Verzögerungen beim Start der Trainingsstunde gibt, weil wir uns viel zu erzählen haben." Dafür hat die Übungsleiterin "Verständnis", wie sie sagt. "Manche Frauen sind alleine zu Hause, die freuen sich hier jemanden zum Reden zu haben", weiß sie aus Erfahrung. Und so lange, wie sie kann, wird Helga Behrens die Gruppe leiten.

Helga Behrens heizt ihren Damen seit 20 Jahren ein.
Helga Behrens heizt ihren Damen seit 20 Jahren ein. FOTO: utr