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| 16:55 Uhr

Guben
Schüler als Botschafter des starken Willens

Guben. Gymnasiasten helfen sich, Drogen zu widerstehen.

„Be smart – don’t start“ – sei schlau, fang gar nicht erst an: Mit diesem Motto befassten sich fünf Klassen des Gubener  Pestalozzi-Gymnasiums ein ganzes Schuljahr. Ihre Aufgabe: Einfach nicht rauchen. Ist doch ganz leicht, zumindest nach Aussagen von einigen Schülern.

Wieso sollte man ein gesundes Verhalten belohnen? Diese Frage stellte Projektleiterin und Kommunikationspsychologin Ellen Martin, welche schon öfter mit ihrem Projekt in Kritik geriet, in einer Auswerterunde. Auf diese Frage hin resümiert Cassandra Frotscher: „Es bringt Aufmerksamkeit und gibt einen Denkanstoß.“ Ellen Martin bestätigte: „Menschen lernen aus Lob, nicht aus Kritik.“ Nicht nur sie, sondern auch Dolores Plenske sind stolz auf die Leistungen der Gubener Gymnasiasten. Beide bestätigen, dass die Schule einen guten Lauf nimmt. Die Bewerberzahlen für das Projekt und die Zahlen derer, die durchhalten, steigen. Der Seminarkurs Geschichte hatte das Projekt in der Jahrgangsstufe 11 außerdem auf Alkohol erweitert – was  die beiden Frauen sehr bewegte.

 Aber nicht nur die Übergabe der Zertifikate und der Geldpreise waren Teil der Versammlung, sondern auch ein paar Fragen der beiden Frauen. Während Sean Schmidt aus der siebten Klasse überzeugt ist „Einfach nicht rauchen, ist doch easy.“, relativiert Franziska Aldag (10. Klasse): „Für manche ist es schwerer, für andere weniger. Dennoch haben wir zusammengehalten und hatten uns gegenseitig im Auge.“

Die Diplompädagogin Ellen Martin findet diesen Zusammenhalt, welcher in allen teilgenommen Gubener Klassen herrschte, bemerkenswert. Die Projektauswertung endet mit einem Fazit: „Ihr seid die Botschafter!“  

(sms)