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Bauhaus-Projekt der Grenzregion wird fortgesetzt

Gubin/Cottbus. Das in Gubin begonnene Projekt "Unbekannte Moderne 2019" wird fortgesetzt. Vertreter aus der Energieregion Lausitz und polnische Akteure der Woiwodschaft Lubuskie hatten sich kürzlich erstmals in Gubin getroffen, um architektonische Kleinode – wie Bauhaus-Villen – in der Grenzregion besser zu vermarkten. red/bes

Am Mittwoch, 17. Dezember, findet die zweite Tagung zur Entwicklung dieses kulturtouristischen Netzwerkes im Cottbuser Dieselkraftwerk statt, informiert Heidi Pinkepank vom Institut für Neue Industriekultur Cottbus. Im Vorlauf zur eigentlichen Tagung findet dort ab 10.30 Uhr ein geführter öffentlicher Spaziergang in deutscher und polnischer Sprache zum Thema "Kaufhäuser der Moderne" statt.

Gemeinsam mit dem Wojewodschaftsamt für Denkmalpflege in Zielona Gora möchte die Energieregion Lausitz-Spreewald GmbH ein neues kulturhistorisches Angebot entwickeln und im Rahmen des 100. Gründungsjubiläums des Staatlichen Bauhauses im Jahr 2019 international präsentieren. Mit der Erarbeitung des Konzepts und der Umsetzung ist das Institut für Neue Industriekultur Inik beauftragt worden. Das Projekt wird aus EU-Mitteln kofinanziert.