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| 02:38 Uhr

Baufirma soll an Kosten beteiligt werden

Guben. Die Stadt Guben hat für den Wiederaufbau des Fischkopfbrunnens 112 000 Euro in den Haushalt für 2017 eingeplant. Das entspreche der Kostenschätzung durch die Künstlerin, wie der amtierende Bürgermeister Fred Mahro auf Nachfrage im Haushaltsausschuss der Gubener Stadtverordnetenversammlung erklärt. Silke Halpick

Er selbst hoffe, unter dieser Summe zu bleiben, rechnet aber mit mindestens 80 000 Euro, sagte Mahro. An den Wiederaufbaukosten beteiligen will die Stadtverwaltung aber auch das Unternehmen, das den Brunnen im Zuge der Umgestaltung des Klaus-Herrmann-Platzes im Jahr 2011 zerstörte. Vertraglich sei damals vereinbart worden, dass das Unternehmen im Falle einer Fördermittel-Rückforderung für diese Kosten aufkommt, erklärt Mahro. Das entspreche einer Summe von 54 000 Euro. Unklar ist aber noch, ob dies problemlos geschehen wird. Möglicherweise müsse der Anspruch auf dem Rechtsweg durchgesetzt werden, räumte Mahro ein. Der Fischkopfbrunnen wurde erst in den Jahren 1999/2000 mit Fördermitteln saniert. Die damit verbundene Zweckbindungsfrist, die verhindern soll, dass öffentliche Mittel verschwendet werden, läuft noch. Deshalb muss die Stadt Guben den Wiederaufbau aus eigener Tasche bezahlen. Eine doppelte Bezuschussung des gleichen Vorhabens ist generell nicht zulässig.