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Bau bleibt im Zeitplan und im Kostenrahmen

Das Naemi-Wilke-Stift baut seinen alten OP-Bereich um.
Das Naemi-Wilke-Stift baut seinen alten OP-Bereich um. FOTO: Zeidler
Guben. Das Naemi-Wilke-Stift investiert rund eine Million Euro aus Eigenmitteln in Umbau der alten OP-Räume. Der ehemalige Operationsbereich im Altbau des Gubener Naemi-Wilke-Stifts wird aktuell für drei chirurgische Arztpraxen der Medizinischen Einrichtungsgesellschaft mbH Guben (MEG) umgebaut. Michèle-Cathrin Zeidler

"Seitdem wir im Jahr 2007 die neue Operationslandschaft eröffnet haben, wurde der ehemalige OP-Bereich nicht mehr genutzt", erklärt Pfarrer Stefan Süß. "Die Kosten für den Umbau in Höhe von rund einer Million Euro stammen aus Eigenmitteln der Stiftung."

Dabei fließen die Arbeiten auf einer Fläche von rund 400 Quadratmetern Anmeldungen, Wartezonen, erforderliche Nebenräume und einen Eingriffsraum für den Durchgangsarzt mit ein.

Außerdem steht den Ärzten künftig ein ambulanter Operationsbereich zur Verfügung. "Die Operationsräume können von allen Fachärzten des MEG genutzt werden kann", erklärt Stefan Süß das Konzept. "Der Trend geht schließlich immer mehr zur ambulanten Operation."

Die Arztpraxen sind nicht neu, sondern sitzen bereits im Wilkestift. "Wir wollten die chirurgischen Arztpraxen in einem großen Bereich konzentrieren", so der Vorstand. "Außerdem brauchen die Praxen einfach eigenen Operationsbereich." Das werde viele Abläufe für die Mitarbeiter erleichtern und verkürze auch für die Patienten die Wege. "So erreichen wir mit dem Umbau eine Verbesserung für die Patienten und die Mitarbeiter", sagt Stefan Süß.

Die Arbeiten sollen noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. "Wir hoffen, dass wir bereits Anfang 2018 den Betrieb annehmen können", verrät Stefan Süß. Eine formale Eröffnung sei zum Neujahrsempfang geplant.