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Ausflug in Umgebung ruft Erinnerungen wach

Über eine Radwanderung schreibt Bärbel Jakob von der Wander- gruppe der Volkssolidarität: Bei herrlichstem Sonnenschein trafen sich 17 Radwanderer der Volkssolidarität an den Neißeterrassen in der Alten Poststraße. Genau an diesem Tag vor 70 Jahren wurde die Stadt Guben durch Truppenteile der Belorussischen Armee eingenommen.

Zur Begrüßung erinnerten wir uns, dass vor 70 Jahren eine Wanderung in die Gubener Umgebung gar nicht mehr möglich war, weil Guben völlig in Trümmern lag. Schmerzliche Erinnerungen der anwesenden Zeitzeugen ließen uns vergleichen, wie herrlich es jetzt in Guben und Gubin geworden ist.

Wir stiegen auf die Fahrräder und überquerten die Neiße und fuhren den herrlichen Radweg bis zum ersten Stopp nach Seitwan (Zytowan). Weiter ging die Fahrt in Richtung Coschen über die neu erbaute Brücke "Neiße-Welle" nach Bresinchen. Wir wunderten uns, dass diese Investition scheinbar von Autofahrern völlig negiert wird, denn wir begneten nur zwei Pkw.

Am Bresinchener Kiessee vertraten wir uns nochmals die Beine, um uns dann zum Berghotel zu bewegen.

Den Heimweg traten wir später in kleineren Gruppen an. Die nächste Wanderung wird am 15. Mai um 9.30 Uhr in die Gubiner Berge als Fußwanderung durchgeführt.