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| 01:03 Uhr

Auf der Suche nach dem Serieneinbrecher

Guben.. Einbruch in die Förderschule an der Ahornstraße, Diebe im Kinder- und Jugendfreizeitzentrum und noch einmal Einbrecher in der Kita am Märkischen Ring – innerhalb weniger Tage wurden bei der Polizei gleich drei ähnlich aussehende Delikte aus dem Bereich des Wohngebietes (te)

Reichenbacher Berg angezeigt. Da drängt sich die Frage auf: Sind in Guben wieder Serientäter unterwegs?
Der letzte spektakuläre Fall einer Einbruchsserie in der Neißestadt liegt etwa ein Jahr zurück. Damals stiegen die Täter unter anderem in Arztpraxen, in die Räume einer Finanzberatung und in das Centrum für Innovation und Technologie ein. Abgesehen hatten sie es vor allem auf technische Geräte wie Computer oder Telefone. Und bereits 2004 hatten vier Jugendliche bei zahlreichen Einbrüchen immensen Schaden angerichtet. Damals entdeckte die Polizei ein regelrechtes Warenlager
Dieses Mal scheint die Sache etwas anders auszusehen. Fakt ist, dass bei allen drei Einbrüchen der Schaden verhältnismäßig gering ausfiel. Einmal wurde ein Feuerlöscher, ein anderes Mal Lebensmittel gestohlen. In der Förderschule wurde offenbar überhaupt nichts entwendet.
Ob es zwischen den drei Fällen einen Zusammenhang gibt, kann der Chef der Gubener Kriminalpolizei, Marco Mette, noch nicht sagen. „Wir prüfen das momentan“ , so Mette. Ein Indiz scheint aber zumindest darauf hinzuweisen: Die Spuren lassen in allen drei Fällen den Schluss zu, dass ein Einzeltäter am Werk war.
Nun hoffen die Kriminalisten, dass sie dem Täter das Handwerk legen können, ehe dieser erneut zuschlägt.