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Guben
Aschenbrödel-Beweis führt zur Nikolaus-Bescherung

Dicht umringt war am Mittwochnachmittag der Nikolaus beim traditionellen Nikolausfest im Wohnpark Obersprucke.
Dicht umringt war am Mittwochnachmittag der Nikolaus beim traditionellen Nikolausfest im Wohnpark Obersprucke. FOTO: Ute Richter
Guben. Dekoration bleibt bis zum Jahresende erhalten.

Zum traditionellen Nikolausfest haben am Mittwochnachmittag die Stadt Guben, die Gubener Wohnungsgesellschaft (Guwo) und die Freiwilligenagentur des Hauses der Familie ins Kulturzentrum Obersprucke (KZO) in den Wohnpark Obersprucke eingeladen. Nach einer großen Schuh- und Stiefelsammelaktion im Vorfeld hatte der Nikolaus die geputzten Schuhe und Stiefel mit kleinen Überraschungen gefüllt. Den gefüllten Stiefel bekamen die Kinder zurück, wenn sie dem Nikolaus den zweiten Stiefel vorweisen konnten, doch nicht ohne dem „Mann“ mit seinem roten Mäntelchen ein Lied zu singen oder ein Gedicht aufzusagen.

Ganz gespannt waren die kleinen Gubener, als der Nikolaus mit seinem Glöckchen ins KZO kam. Es gab keinerlei Berührungsängste, hatte doch der „Mann“ mit dem Rauschbart für Jeden etwas vorbereitet.

Das Nikolausfest im Wohnpark Obersprucke fand in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal statt. Bis 2015 gab es am Nikolaustag auf dem Schillerplatz unterschiedlichste Aktivitäten. Im vergangenen Jahr fand das Fest in Zusammenarbeit mit der Kita „Regenbogen“ statt, die zu ihrem Weihnachtsmarkt alle zwei Jahre einlädt und so die Kräfte in diesem gemeinsamen Fest gebündelt werden konnten. In diesem Jahr fiel das Fest etwas kleiner aus, was der Stimmung aber keinen Abbruch tat.

Stadtteilmanagerin Viktoriya Scheuer erzählt, dass man sich vorstellen kann, dass auch andere Kindereinrichtungen sich mit in diese Aktion einklinken und die Stadt und die jeweilige Kita dieses Fest zusammen organisieren und durchführen.

Finanziert wurde das Nikolausfest unter anderem durch den Aktionsfonds Soziale Stadt Die weihnachtliche Dekoration stellte in diesem Jahr die Guwo zur Verfügung. Die Dekoration bleibt bis zum Jahresende im KZO und soll auch den Vereinen und Institutionen, die dort ihre Weihnachtsfeiern ausrichten, Freude machen.