(mcz) Christian Bäucker von der 5R Filmproduktion GmbH in Berlin will einen Dokumentarfilm über die Schule in Bärenklau drehen. „Vorrangig soll es darum gehen, wie Schule in der DDR-Zeit funktioniert hat“, so Christian Bäucker. Er hat selber früher die POS Hans Beimler in Bärenklau besucht.

Für seinen Film benötigt der Filmemacher noch Archivmaterialien, die das Leben in und rund um die Schule vor 1989 beschreiben. „Vielleicht hat ja der ein oder andere noch Aufnahmen aus Unterrichtssituationen oder Super8 Filme“, so seine Hoffnung. Da die Materiallage seiner Einschätzung nach allerdings eher gering ausfallen dürfte, ist er an sämtlichen Aufnahmen interessiert – auch Besuchen bei Patenbrigaden, Veranstaltungen, Sportevents und der  Bau der Schule seien für ihn interessant. Christian Bäucker ist unter der Telefonnummer 030 / 40035891 sowie per E-Mail an post@5rfilm.com erreichbar. Er ist auch bereit, für gutes Material einen kleinen Obolus zu zahlen.

Im Zuge des Aufbaus von Zentralschulen in der DDR erhielt Bärenklau ein neues Schulgebäude. Gleich neben der schönen „Villa“ entstand die weiß geputzte, zweistöckige Zentralschule Bärenklau, eine zehnklassige Oberschule. Die Schüler kamen mit dem Schulbus aus Tauer, Lübbinchen, Pinnow und Grabko. 1971 wurde die neue Schule in Bärenklau eingeweiht. Doch bereits am 18. Juni 1997 wurden die Türen der Schule für immer geschlossen. Die Schließung war eine Konsequenz aus den drastisch gesunkenen Geburtenzahlen.