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| 16:17 Uhr

Tradition
Zweites Apfelkuchenfest in den Gubiner Bergen

Den schönsten Ausblick über Guben und Gubin hatten am Samstag die Besucher des Apfelkuchenfestes. Für Kurzweil sorgte unter anderem der Seniorenchor der Volkssolidarität.
Den schönsten Ausblick über Guben und Gubin hatten am Samstag die Besucher des Apfelkuchenfestes. Für Kurzweil sorgte unter anderem der Seniorenchor der Volkssolidarität. FOTO: Ute Richter
Gubin. Besucher steuern Kuchenvarianten für die Prämierung bei. Vereine zeigen landschaftliche Schönheit der Region.

Nach dem traditionellen Gubener Appelfest ging es am Sonnabend hinauf in die Gubiner Berge. Zum zweiten Mal hatten der Verein Pro Guben und der Förderverein Gubiner Berge zum Apfelkuchenfest in die Gubiner Kleingartenanlage Rod Wzgorze eingeladen. Für Unterhaltung sorgten der Seniorenchor der Volkssolidarität mit deutschen und polnischen Liedern sowie der Frauenchor „Gubinskie Luzyczanki“. Und zu einem Apfelkuchenfest gehören natürlich auch Apfelkuchen. Diese mitzubringen waren die Besucher aufgerufen. Und so gab es ganz unterschiedliche Varianten von Apfelkuchen am Samstag zu probieren. Drei von ihnen wurden nach der Publikumsabstimmung mit Preisen geehrt.

Auf die einstige Schönheit des Areals aufmerksam zumachen ist Anliegen beider Vereine. Und auch der stellvertretende Bürgermeister Uwe Schulz sagt in seiner kurzen Rede, dass man sich bewusst sein müsse, dass unsere Vorfahren an dieser Stelle schon Obst angebaut haben, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Es reiche auch heute nicht, Bäume zu pflanzen, sondern man müsse sich um diese kümmern. Dazu gehöre auch das Ernten und das Pressen des Obstes. Deshalb sei es auch Verpflichtung der Stadt Guben, sich darum zu kümmern, dass Anbieter für die Verarbeitung der Früchte gefunden werden. Das unterstrich auch Apfelkönigin Simone Klotz, die selbst einen Apfelkuchen beisteuerte.