| 17:05 Uhr

Apfelkönig-Streit jetzt vor dem Landgericht

Marko Steidel (r.) will die Apfelkönig-Krone, auch wenn sein Antrag auf eine einstweilige Verfügung gescheitert ist.
Marko Steidel (r.) will die Apfelkönig-Krone, auch wenn sein Antrag auf eine einstweilige Verfügung gescheitert ist. FOTO: utr
Guben. Der Streit um die Apfelkrone in Guben liegt jetzt beim Landgericht in Cottbus. Darüber informiert Michael Höhr, Direktor des Cottbuser Amtsgerichts. Damit ist klar, dass Marko Steidel das nötige Klagegeld von rund 1000 Euro gezahlt hat, womit eine Verhandlung um die geforderten 20.000 Euro Schadenersatz vom Marketing- und Tourismusverein (MuT) und die Zulassung zur nächsten Wahl zum Apfelkönig/zur Apfelkönigin möglich wird. dsf

Das Amtsgericht hat die Klage aufgrund des Streitwerts an die nächsthöhere Instanz weitergegeben. Zuvor war der Antrag Steidels auf Einstweilige Verfügung mit gleichem Inhalt vom Amtsgericht abgelehnt worden. Steidel hatte die Wahl zur Gubener Apfelmajestät im Vorjahr verloren, machte daraufhin der amtierenden Apfelkönigin schwere Vorwürfe und klagte. Daraufhin schloss der ausrichtende MuT Personen von der nächsten Wahl aus, die gegen den Verein juristisch vorgehen. Einen Prozesstermin gibt es bislang nicht.