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Alternativen zum Stadtrückbau gibt es nicht

Der Stadtrückbau – wie hier am Sächsischen Ring – ist alternativlos, sagt Fred Mahro.
Der Stadtrückbau – wie hier am Sächsischen Ring – ist alternativlos, sagt Fred Mahro. FOTO: FOTO-Werner/rww1
Guben. Alternativen zum Stadtrückbau gibt es nicht – das hat der amtierende Bürgermeister Fred Mahro in der jüngsten Sitzung des Gubener Hauptausschusses klargestellt. Allerdings setzt Mahro auf eine möglichst zeitige Informationspolitik. Daniel Schauff

Die Bürger sollen so früh in diesem Jahr erfahren, welche Wohnblöcke in den Jahren 2018 und 2019 abgerissen werden, so der Verwaltungschef. Die Stadt fährt beim Rückbau das Konzept "Von außen nach innen", der aktuellste Fall betrifft zwei Wohnblöcke in der Leonhard-Frank-Straße in der Obersprucke.

Einfluss habe die Stadt mit ihrem Konzept ausschließlich auf Wohnungen der Gubener Wohnungsgesellschaft (Guwo). Nach eigenen Angaben bewirtschaftet die städtische Gesellschaft zurzeit rund 4500 Wohnungen im Gubener Stadtgebiet, davon zahlreiche auch im möglichen Rückbaugebiet am Stadtrand. Dort von der GWG (Gubener Wohnungsbaugesellschaft) bewirtschaftete Wohnung sind nicht Teil der Stadtumbauplanungen.

Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (Insek) sieht vor, die Altstadt zu stärken und weitere Wohnangebote im Zentrum zu schaffen. Die Konzentration der Stadt hin zur Altstadt ist eine Reaktion der Verwaltung auf die Bevölkerungsprognose. Guben verliert seit Jahren Einwohner, das Durchschnittsalter steigt rapide.