Seitdem rackern beide unermüdlich, um auf den über 200 Quadratmetern Grundfläche auf zwei Etagen für ihre familiäre und berufliche Zukunft ein Domizil herzurichten.
Viel ist in den vergangenen Monaten geschehen. „Mit den Innenarbeiten sind wir im Wesentlichen fertig. Da war ja praktisch alles zu machen“ , resümiert Oliver Pätz. Maurer, Trockenbauer, Klempner, Heizungsbauer und Elektriker gaben sich die Klinke in die Hand. Auch neue Fenster hat das altehrwürdige Haus inzwischen, genauso wie ein neues Dach. „Dort sind noch Restarbeiten zu erledigen, die aber erst nach Abbau des Gerüstes realisiert werden können.“
Problematischer gestaltet sich die Sanierung der Fassade, an der vor kurzem zwei Ringbalken angebracht wurden. Sorgen bereitet dem Ehepaar allerdings der Zustand der Straße vor ihrem Haus. „Vor allem macht sich das bei den Bussen bemerkbar. Einige donnern regelrecht durch die Uferstraße“ , schätzt Oliver Pätz ein. Nicht nur er, sondern auch die Nachbarn wissen von den teilweise massiven Erschütterungen zu berichten.
Die Folgen sind für jedermann sichtbar: Zwei große Risse haben sich im Obergeschoss des Hauses von Ehepaar Pätz gebildet. „Wir haben bereits im vorigen Jahr an die Stadt geschrieben und werden dies jetzt wieder tun.“ Nach Ansicht von Oliver Pätz könnte eine Geschwindigkeitsbegrenzung für Fahrzeuge ab einem bestimmten Gewicht die Lösung sein.
„Wenn das Straßenproblem aber bestehen bleibt, können wir nur das Notwendigste an der Fassade tun. Allein die Schmuckelemente sind nämlich schon ein enormer Kostenfaktor, und wir können es uns nicht leisten, Geld zum Fenster hinauszuwerfen.“
Von all diesen Dingen lassen sich die Eheleute aber nicht unterkriegen. Im Sommer soll ihre Villa fertig sein. Dann folgen noch die Remise und die Außenanlagen.