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| 11:20 Uhr

Austausch
Allerweltscafé in der Gubener Heilsarmee

Die Mitarbeiter der Heilsarmee Guben wusste Rat zu praktischen Fragen rund um das Leben in Deutschland.
Die Mitarbeiter der Heilsarmee Guben wusste Rat zu praktischen Fragen rund um das Leben in Deutschland. FOTO: Michèle-Cathrin Zeidler
Guben. In entspannter Atmosphäre wird in Gesprächen an der deutschen Sprache gearbeitet.

Zu einer Tasse Kaffee kamen am Donnerstagnachmittag Neu- und Alt-Gubener zum Allerweltscafé vom Netzwerk Flucht und Migration in der Gubener Heilsarmee zusammen. Der Afghane Monir Ahmad war das erste Mal dabei, „Ich bin seit drei Jahren in Deutschland“, erzählt er. Mittlerweile habe er schon einige Sprachkurse absolviert und besuche aktuell die neunte Klasse. „Ich will mein Deutsch weiter verbessern, deswegen bin ich heute hier“, so der 22-Jährige. Im Alltag würden ihm dafür häufig die Gesprächspartner fehlen. „Nach der Schule möchte ich gerne eine Ausbildung zum Maler machen“, sagt Monir Ahmad. Um dieses Ziel zu erreichen, arbeite er hart an seinen Sprachkenntnissen. Erfahrung als Maler konnte er bereits in seiner Heimat sammeln und auch in Guben hat er bereits einige Praktika absolviert.

„Zwischen 20 und 30 Personen nehmen im Schnitt an diesen Treffen teil“, erzählt Regina Bellack, die Integrationsbeauftragte der Stadt Guben. Aktuell würden die Treffen allerdings verhaltender laufen. „Ich hoffe, dass nach jetzt dem Ramadan wieder mehr Besucher kommen“, so Regina Bellack. Das nächste Allerwelts-Sprachcafé findet am Donnerstag, 19. Juli, um 15 Uhr im Großen Ausstellungsraum der Stadtverwaltung Guben statt. Beim Sprachcafé liegt der Schwerpunkt auf dem Sprechen. Dafür werden aktuell ehrenamtliche Gesprächspartner gesucht.

(mcz)