Einen heißen Kaffee gab es am jetzt für so manchen Pendler auf dem Gubener Bahnhof. Mitgebracht hatten ihn Bürgermeister Fred Mahro (CDU) und die Mitstreiterinnen der Rückkehrerinitiative „Guben tut gut“, die von 5.30 Uhr an für zwei Stunden mit den Pendlern ins Gespräch kommen kommen wollten. Ziel war es, all jenen, die zum Arbeiten nach Guben kommen, aufzuzeigen, dass man in der Neißestadt auch gut wohnen kann, und umgekehrt jenen, die zur Arbeit von Guben in andere Städte fahren, zu verdeutlichen, dass es auch hier Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt gibt.

„Die Aktion ist gut angekommen, nicht zuletzt wegen des heißen Kaffees“, sagt Linda Geilich, die Koordinatorin der Initiative. „Wir sind mit vielen Leuten ins Gespräch gekommen und haben beispielsweise auch Werbung für unsere Internetseite gemacht.“

Die nächste Aktion, an der die Rückkehrerinitiative sich beteiligen wird, ist das traditionelle Anradeln. Es ist für Sonntag, 19. April, vorgesehen. „Zum einen wollen wir dort die Fahrradklingeln unserer Initiative unters Volk bringen. Zum anderen wollen wir auch dort natürlich das Gespräch suchen. Dort sind sowohl viele junge Familien, aber auch viele Omas uns Opas am Start“, so Linda Geilich. Und die die Generation der Großeltern würde immer häufiger nach den Chancen fragen, die ihren Enkeln eine Rückkehr an die Neiße ermöglichen könnten.