(utr) Traditionell haben die Mädchen und Jungen der 3. bis 5. Klasse  der Granoer Grundschule die Möglichkeit, in den Ferien eine Nacht im Hort zu verbringen. Kurz vor Ende der Osterferien war es wieder soweit. Nach dem Einzug in die Zimmer im Haus der Generationen in Grano durfte erst einmal geschlemmt werden. Die Eltern hatten ein umfangreiches Buffet zusammengestellt.

Während es sonst nach dem Abendbrot ins Bett geht, weil am nächsten Tag Schule ansteht, hatten die Kinder dieses Mal Zeit, sich auf dem Spielplatz auszutoben. Als es dunkel wurde, folgte der Höhepunkt des Abends. Alle bewaffneten sich mit Taschenlampen, Knicklichtern, festen Schuhen sowie Jacken und los ging es zur Nachtwanderung in den Wald. Durch knackende Äste, raschelnde Büsche und Bäume wurde es manch einem richtig gruselig. Doch das war schnell vergessen, als die Kinder einen von Lichtern gekennzeichneten Sack fanden. Zurück im Hortgebäude durfte der Sack ausgepackt werden. Heraus kamen Kuscheltiere für jeden. „Wir dachten, darüber würden sich die Kinder freuen und vielleicht über eventuelles Heimweh hinwegkommen“, erzählt Erzieherin Maxi Carolin Müller.

Später lief dann ein Film auf der Leinwand, den die Kinder mit ein paar Leckereien genießen konnten. Mit einem gemeinsamen Frühstück endete diese besondere Unternehmung.