Die RUNDSCHAU unterhielt sich mit Ortsvorsteher Gotthard Drodowsky.

Herr Drodowsky, das Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Wie fällt die Bilanz für Sembten aus?
Positiv ist, dass endlich die Straße nach Bomsdorf fertiggestellt wurde. Das war jahrelang ein Herzenswunsch der Sembtener. Zudem wurde der Dorfteich saniert und ist jetzt einigermaßen in Ordnung. Negativ ist, dass die geplante Umsetzung des Spielplatzes auf das Gelände hinter der Kirche und das Anlegen eines kleinen Bolzplatzes aus organisatorischen Gründen noch nicht realisiert wurden.

Warum soll der Spielplatz verlegt werden?
Zum einen wäre er auf diesem Terrain besser einsehbar, zum anderen würden dort keine Anlieger gestört. Außerdem wollen wir die Dorfmitte wieder attraktiver gestalten, wozu die Umverlegung des Spielplatzes einen Beitrag leisten würde. Schön ist, dass wir überhaupt darüber diskutieren können, schließlich haben wir endlich mal wieder neuen Nachwuchs im Dorf.

Welche Probleme sehen Sie außerdem?
Unsere freiwillige Feuerwehr liegt am Boden. Es gibt nur noch drei junge Leute, die aktiv sind. Um überhaupt an Wettkämpfen teilnehmen zu können, haben sie sich mit den Kraynern zusammengetan. Bei einem Brand müssten wir warten, bis Hilfe aus anderen Dörfern kommt. Generell ist vom Zusammengehörigkeitsgefühl im Dorf nicht viel übrig geblieben. Nur bei der Fastnacht ist das noch zu erleben.

Mit Gotthard Drodowsky sprach Thomas Engelhardt/ten1