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| 02:38 Uhr

48 Stunden Arbeit ganz im Zeichen der Freiwilligkeit

Robert Nitzsche, Florian Kräupl, Nico Jüttner und Karsten Müller waren bereits am Donnerstagabend fleißig im Jugendklub in Lübbinchen in der Vorbereitung zur 48-Stunden-Aktion der Landjugend.
Robert Nitzsche, Florian Kräupl, Nico Jüttner und Karsten Müller waren bereits am Donnerstagabend fleißig im Jugendklub in Lübbinchen in der Vorbereitung zur 48-Stunden-Aktion der Landjugend. FOTO: utr1
Guben/Schenkendöbern. Am Freitag ist im ganzen Land die 48-Stunden-Aktion gestartet, allein im Landkreis Spree-Neiße gibt es 22 Projekte, ein Großteil davon im Raum Schenkendöbern und Guben. Die Sembtener haben sich in diesem Jahr den Club Sembten vorgenommen, im Jugendclub Bärenklau werden der Fußbodenbelag erneuert, die Holzfassade gestrichen und die Terrasse verkleidet. Daniel Schauff

In Grano werden Bänke selbst gebastelt, die Jänsch walder räumen ihren Ort auf, ein neuer Anstrich steht für den Jugendclub in Lübbinchen auf dem Programm. Eine Schönheitskur soll auch der Jugendclub in Schenkendöbern erhalten.

Die 48-Stunden-Aktion ist brandenburgweit seit mittlerweile fast zwei Jahrzehnten fester Bestandteil der Jugendaktionen landesweit. Insgesamt beteiligen sich in diesem Jahr 62 Jugendgruppen mit mehr als 1000 Teilnehmern. "Es geht bei der 48-Stunden-Aktion in erster Linie darum, dass sich Jugendliche selbst verwirklichen und neue Erfahrungen sammeln können. Dazu gehört auch, dass Fehler gemacht werden dürfen", sagt Chris Trzensimiech, Vorsitzender des Berlin-Brandenburgische Landjugend. Das Ziel ist nicht nur die freiwillige Arbeit, sondern auch, Generationen zusammenzubringen. Jugendliche organisieren gemeinsam mit Erwachsenen, müssen Absprachen treffen und noch bis Sonntag arbeiten, um ihre Vorhaben umzusetzen.