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| 14:41 Uhr

48-Stunden-Aktion der Landjugend
Junge Leute vom Land in Aktion

 Die Sembtener Jugendlichen machten klar Schiff in ihrem Jugendklub an der IKS.
Die Sembtener Jugendlichen machten klar Schiff in ihrem Jugendklub an der IKS. FOTO: Ute Richter
Schenkendöbern. Vier Jugendklubs in der Gemeinde Schenkendöbern waren 48 Stunden lang aktiv.

Vier Orte der Gemeinde Schenkendöbern haben sich am Wochenende an der 48-Stunden-Aktion der Berlin-Brandenburgischen Landjugend beteiligt und ihre Räumlichkeiten sowie das Außengelände aufgeräumt, gestrichen, repariert oder neues Inventar eingebaut.

Die jungen Leute aus Sembten nahmen zum vierten Mal an der Aktion teil. Sie hatten sich eigentlich das Herrichten des Volleyballplatzes an der Interkulturellen Stätte (IKS) für das Turnier am 15. Juni vorgenommen. Aufgrund des nasskalten Wetters wurde das auf einen anderen Tag verschoben. Doch sie nutzten die Zeit, um in ihrem Jugendklub an der IKS wieder mal klar Schiff zu machen. Außerdem bekam die Dartscheibe eine neue Umrandung und aus dem restlichen Holz bauten sie eine Unterbringungsmöglichkeit für die Dartpfeile.

 Die Kerkwitzer Jugendlichen verschafften ihrem Jugendklub einen neuen Anstrich, bauten eine neue Platte an der Musikecke ein und erledigten diverse Kleinigkeiten.
Die Kerkwitzer Jugendlichen verschafften ihrem Jugendklub einen neuen Anstrich, bauten eine neue Platte an der Musikecke ein und erledigten diverse Kleinigkeiten. FOTO: Ute Richter

Die jungen Leute aus Bärenklau hatten sich den kaputten Zaun am neuen Spielplatz vorgenommen. Außerdem wurde das Clubgebäude gestrichen und das umliegende Gelände aufgeräumt.

In Kerkwitz nutzten die Jugendlichen die Aktion zum Herrichten ihres Clubs in der ehemaligen Schule. Unter der Regie von Jan Wunderlich und Paula Unger bekamen die Club-Räume einen neuen Anstrich und die Musikecke eine neue Arbeitsplatte. Außerdem wurden Lampen erneuert  und ein Logo an die Wand gebracht. Dieses soll mit Licht angestrahlt eine gemütliche Atmosphäre für die Treffen der jungen Leute erzeugen. Mit Unterstützung der Eltern, die nicht nur mit Verpflegung, sondern auch Baumaterialien ihren Kindern unter die Arme griffen, aktivierte die  Dorfjugend ihr Domizil.

Die Schenkendöbern hingegen haben sich für eine ganz andere Art von Aktivität während dieser 48-Stunden-Stunden-Landjugend-Aktion entschieden. Ihnen war es wichtig, etwas für die Allgemeinheit zu tun. Und weil viele der jungen Leute aus Schenkendöbern  in der Jugendfeuerwehr sind, hatten sie den Vorschlag zum Streichen der Fahrzeughalle des Feuerwehrgerätehauses unterbreitet. Das fanden die erfahrenen Floriansjünger natürlich prima und packten gemeinsam mit ihrer Jugend am Samstag an, um der Fahrzeughalle einen auffrischenden neuen Innennanstrich zu geben.

Gaby Schütze, Jugendkoordinatorin in der Gemeinde Schenkendöbern, ist stolz auf alle fleißigen Jugendlichen, die am Wochenende im Einsatz waren. Seit Jahren unterstützt sie die jungen Leute bei den Vorbereitungen. „Mittlerweile melden sich die Verantwortlichen in den Dörfern ganz selbstständig für die Aktion an und nehmen auch sonst viel selbst in die Hand“, erzählt sie. Am Samstag schaute sie auf allen vier „Baustellen“ vorbei und gab Tipps und Hinweise.

Der Berlin-Brandenburgische Landjugend veranstaltet diese  48-Stunden-Aktion bereits zum 22. Mal im Land Brandenburg. Im Spree-Neiße-Kreis hatten sich im Vorfeld 24 ländliche Orte  für die Teilnahme angemeldet, darunter auch Groß Schacksdorf. Vier kommen allein aus der Gemeinde Schenkendöbern. Die Idee dahinter: Jugendliche und Erwachsene packen gemeinsam an, gestalten ihre Heimat, ihren Ort oder helfen in der Nachbarschaft. Die 48-Stunden-Aktion ist seit über 22 Jahren Experimentierfeld für allerlei Vorhaben und Ideen. Es geht darum, gemeinsam etwas zu schaffen, dabei Spaß zu haben und über die Aktion natürlich auch neue Leute kennen zu lernen.

Die Organisation der 48-Stunden-Aktion wird gefördert aus dem Landesjugendplan Brandenburg und dem Bundesministerium des Innern für Bau und Heimat im Rahmen des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe“.