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Denkmalschutz
Millionen Euro für Denkmäler in Brandenburg

Für die Sanierung der Seniorenresidenz "Villa Cohn" in der Alten Poststraße in Guben sind Fördermittel geflossen.
Für die Sanierung der Seniorenresidenz "Villa Cohn" in der Alten Poststraße in Guben sind Fördermittel geflossen. FOTO: Silke Halpick / LR
Potsdam/Guben. Brandenburgs Landespolitik liegt der Denkmalschutz am Herzen. Mit mehr als 39 Millionen Euro unterstützte das Land im vergangenen Jahr den Erhalt bedrohter Denkmale. Allein mehr als 900.000 Euro flossen dabei in den Erhalt der Gubener Villa Cohn. Von Benjamin Lassiwe

Das gaben Infrastrukturministerin Kathrin Schneider und Kulturministerin Martina Münch (beide SPD) am Mittwoch in Potsdam bekannt. „Die Denkmalförderung wirkt in allen Regionen Brandenburgs“, sagte Münch in Potsdam. „Die zahlreichen Gutshäuser, Kirchen, Industriebauten und Wohnhäuser sind nicht nur einmalige Zeugnisse der Geschichte und Teil der Identität unseres Landes – sie sind aufgrund ihrer Authentizität besonders geeignet, Kinder und Jugendliche aber auch Menschen mit anderen kulturellen Wurzeln mit unserer Geschichte und Kultur in Berührung zu bringen.“ Münch ist im Ehrenamt auch Präsidentin des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz. Infrastrukturministerin Kathrin Schneider verwies darauf, dass durch die Stadtsanierungen neues Leben in die Häuser gebracht werde, und man dazu beitrage, dass die Städte lebendiger würden. „Dies ist eines unserer Ziele in der Strategie Stadtentwicklung und Wohnen.“ Gubens amtierender Bürgermeister Fred Mahro erklärte, die Villa Cohn erstrahle nach der umfangreichen, mit viel Herzblut durchgeführten Sanierung wieder im alten Glanz. Er sei froh und stolz zugleich, dass unsere Stadt wieder ein solches Kleinod im Stadtbild besitze.