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| 02:39 Uhr

130 Jahre Diakonissenmutterhaus in Guben

Guben. 1878 kam mit der Diakonisse Antonie Kollenk aus der Dresdner Diakonissenanstalt eV. die erste Diakonisse nach Guben. pm/kr

1883 mit Erweiterung des Krankenhauses im Naemi-Wilke-Stifts wurde ein eigenes Diakonissenmutterhaus in Guben eröffnet, dass 1884 seine staatliche Genehmigung erhielt und damit seit nunmehr 130 Jahren besteht.

Aus diesem Ablass fand das jährliche Sterntreffen der Diakonischen Gemeinschaften in Guben statt. Rund 50 Vertreter aus den Einrichtungen Emmaus in Niesky, des Diakonissenhauses Teltow-Lehnin, dem Lutherstift Frankfurt (Oder), dem Diakonissenhaus Eisenach und dem Diakonissenwerk Korbach (Hessen) waren an der Neiße zu Gast. Mit einem Festgottesdienst und einem kleinen Konzert des Kirchen- und Posaunenchors der Kirchengemeinde Des Guten Hirten der SELK in Guben wurde das Jubiläum gefeiert.

Im Anschluss an den Gottesdienst wurde das beabsichigte Buchprojekt zu 130 Jahren Diakonissenmutterhaus in Guben vorgestellt worden. Das Buch soll 2015 erscheinen.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen im Festzelt wurden die neuen Architektentafeln im Stiftsgelände der Öffentlichkeit übergeben. Das gemeinsame Singen mit einer und mehreren Stimmen und Geschichten aus dem Mutterhaus aus 130 Jahren mit einem sehr persönlichen Votum der Altoberin Sr. Adelheid Hahn beendeten das Zusammensein.