ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 08:07 Uhr

Guben
Traditionelle Maifeier zum Tag der Arbeit in Guben

Zahlreiche Besucher kamen, um bei der traditionellen Maifeier der Parteien und Gewerkschaften mit deren Vertretern ins Gespräch zu kommen.
Zahlreiche Besucher kamen, um bei der traditionellen Maifeier der Parteien und Gewerkschaften mit deren Vertretern ins Gespräch zu kommen. FOTO: Ute Richter
Guben. Die Tradition des Tages wurde von vielen Rednern in Erinnerung gerufen. Aber es war auch eine Gelegenheit, sich zu treffen.

  Unter dem Motto „Solidarität, Vielfalt, Gerechtigkeit“ haben am Maifeiertag die Industriegewerkschaften Bergbau/Chemie/Energie (IG BCE) und Bau-Agrar-Umwelt sowie die Parteien Die Linke und SPD in der Gubener Kleingartensparte „Süd-West“ zur traditionellen Maifeier geladen. Viele Gubener waren gekommen, um mit den Parteien und Gewerkschaften ins Gespräch zu kommen, sich zu informieren oder einfach einen schönen Feiertag zu verbringen.

Den Maifeiertag als den Tag der Arbeit sieht Günter Quiel von der SPD. „An diesem Tag sollte sich die Partei wieder auf das konzentrieren, wofür sie eigentlich steht“, sagte er. Sie sollte zu sich finden und den Menschen zeigen, dass sie für Soziales und Gerechtigkeit steht. Steffen Buckel-Ehrlichmann (Die Linke) ist überzeugt, „dass wir den 1. Mai mehr denn je brauchen“. Es sei der Kampftag der Arbeiterklasse und als diesen sollte man ihn auch feiern. „Es ist mittlerweile schwer, die Menschen zu bewegen, auf die Straße zu gehen und für ihre Rechte zu kämpfen“, sagte er. Auch für Peter Stephan (Die Linke) von der IG Bau ist der 1. Mai gerade im Jahr des 200. Geburtstages von Karl Marx wichtig. „Es sollte die Solidarität untereinander mit an vorderster Stelle stehen.“ Er bedankte sich ausdrücklich bei der Gartensparte „Süd-West“, dass die Maifeier schon seit vielen Jahren dort stattfinden kann.

Für Verpflegung sorgen traditionell die Frauen der IG BCE mit selbst gebackenem Kuchen, dessen Verkaufserlös jeweils für soziale Zwecke gespendet wird.