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| 01:02 Uhr

Zweite Schmelzwanne der Glashütte geht in Betrieb

Döbern.. Seit gestern wird die zweite Schmelzwanne in der Lausitzer Glashütte Döbern getempert, wie die Fachleute sagen. Innerhalb der nächsten zehn Tage soll die Temperatur im Inneren des Ofens allmählich auf 1450 Grad hochgefahren werden. Foto: Gerd Kundisch

2,8 Tonnen Kristallglas können dann am Tag produziert werden. Angeschlossen an die Wanne ist ein neuer Pressautomat. 100 000 Euro wurden insgesamt investiert.
Noch bevor Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) sich am 17. Februar von der Entwicklung im Lausitzer Unternehmen überzeugen kann, waren gestern Besucher einer Wirtschaftsdelegation aus Erie, US-Bundesstaat Pennsylvania, angetan von dem, was sie in Döbern vorfanden.
Im Mai wird die bisher produzierende größere Wanne abgerissen. Dafür soll eine völlig neue mit einer täglichen Kapazität von zwölf Tonnen aufgebaut werden. „Gegenwärtig sind wir dabei“ , so Matthias Kasper, kaufmännischer Leiter der Lausitzer Glashütte, „die Sozialräume, zu denen Umkleide- und Sanitärräume gehören, umzubauen und modern einzurichten.“ Im Erdgeschoss, in Hüttenschänke und Werksverkauf, wird sich ebenfalls einiges tun. Dort soll in Zukunft ein Hüttenmuseum entstehen. (gk)