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Zum plötzlichen Tod von Billardsportler-Urgestein Werner Dürre in Leuthen

Werner Dürre
Werner Dürre FOTO: ski
Leuthen. Diese Nachricht hat am Wochenende die Familie der Lausitzer Billardsportler von Spremberg bis Guben betroffen gemacht. Mit dem 88-jährigen Werner Dürre vom SV Leuthen/Klein-Oßnig ist am Freitag ein Urgestein dieser Sportart verstorben. Georg Zielonkowski

Als 1964 unter dem Dach der damaligen BSG Traktor Leuthen eine Billardsektion gegründet wurde, gehörte Dürre zur 1. Mannschaft. Sie wandte sich später besonders der Disziplin Billard-Kegeln zu und stieg zur DDR-Spitze auf. Auch daran hatte Werner Dürre, inzwischen als Vorsitzender des Vereins, einen erheblichen Anteil. Dass er seine Söhne Rainer und Rudi ebenfalls heranführte, schien selbstverständlich. Besonders wohl auch deshalb, weil im Billardsaal der von Familie Dürre geführten Gaststätte "Schön Oßnig" seit Beginn bis heute die Akteure des heutigen Vereins SV Leuthen/Klein-Oßnig ihr Training und die Heimwettkämpfe absolvieren.

Maik Bräunig, inzwischen als Vorsitzender den SV Leuthen/Klein-Oßnig: "Seine Kompetenz in Sachen Billardsport wird uns genauso in bester Erinnerung bleiben, wie sein emotionales Mitfiebern bei den Vergleichen unserer Sportler. (. . .) Zuletzt hat er begeistert mitgefeiert, als wir im April dieses Jahres unser Sextett anlässlich des 15. Bundesliga-Mannschaftstitels geehrt haben. Auch über diesen Erfolg haben wir beide letzte Woche nochmals geredet, als ich mit ihm am Kaffeetisch zusammen saß. An einem Tag, an dem rein gar nichts auf sein so nahes Ende hinwies. (. . .)"