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| 02:38 Uhr

Zoll stellt Marihuana im Wert von 112 000 Euro sicher

Jede Menge Drogen im Unterboden des Autos.
Jede Menge Drogen im Unterboden des Autos. FOTO: Zoll
Forst. Dem deutschen Zoll ist ein Schlag gegen den internationalen Rauschgiftschmuggel gelungen. Beamte stellten an der Autobahn 15, Ausfahrt Forst, 14 Kilogramm Drogen sicher. des

Das Marihuana war in insgesamt 60 Päckchen versteckt, die in verschiedenen Teilen des Autos verstaut waren. Bei der Kontrolle am Montagmittag stellten die Beamten fest, dass das Fahrzeug, ein dunkler Mercedes, ganz besonders präpariert war. In Hohlräumen des Unterbodens, in den Schwellern, unter den Rücksitzen und sogar im Batteriefach entdeckten die Zöllner kleine Päckchen mit Marihuanafüllung mit einem Straßenverkaufswert von insgesamt 112 000 Euro.

Neben den Drogen wurde auch eine Dose mit Pfefferspray sichergestellt, die sich im unmittelbaren Zugriffsbereich der Schmuggler befand. Dabei handelt es sich um ein in Deutschland nicht zugelassenes Fabrikat.

Gegen die beiden tatverdächtigen Männer aus der Ukraine im Alter von 31 und 38 Jahren, die sich auf dem Weg von Polen nach Deutschland befanden, wurden am Dienstag vom Amtsgericht Cottbus Haftbefehle erlassen. Weitere Ermittlungen führt das Zollfahndungsamt Berlin-Brandenburg unter Leitung der Staatsanwaltschaft Cottbus.

In der jüngeren Vergangenheit gab es mehrere Drogenfunde bei Kontrollen auf der Autobahn 15 im Bereich um Forst. Dazu gehört auch jener im Juli des Vorjahres, bei dem die Drogen in den hohlen Beinen von Kinderstühlen auf einem Transporter versteckt waren. Damals kam auch ein Drogenspürhund zum Einsatz. Insgesamt beschlagnahmten die Zöllner bei dieser Kontrolle 3,5 Kilogramm Marihuana mit einem Marktwert von mehr als 10 000 Euro.