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| 01:03 Uhr

Wohnungsbau am Kegeldamm

Die Straße am Kegeldamm in Forst.
Die Straße am Kegeldamm in Forst. FOTO: Foto: Sammlung Schulz
Forst.. Nach dem Ersten Weltkrieg verzeichnete Forst einen baulichen Aufschwung. Vor Ausbruch des Krieges waren detaillierte Bebauungspläne für Forst ausgearbeitet worden. Diese sahen bei Errichtung von Neubauten keine Trennung zwischen Wohnungs- und Industriebauten vor. Hans-Joachim Schulz

Die Bebauungspläne wurden deshalb nach dem Ende des Ersten Weltkrieges überarbeitet, zumal infolge des Aufschwungs der Tuchindustrie und der damaligen großen Wohnungsnot eine starke Bautätigkeit in den 20er-Jahren einsetzte. In dieser Zeit wurde auch das Straßenpflaster, das sich in einem sehr schlechten Zustand befand, systematisch erneuert. Die meisten Forster Straßen waren noch mit einfachen runden Feldsteinen gepflastert.
Nachdem viele Straßen im Stadtzentrum erneuert waren, folgte später auch der Kegeldamm. Durch die Eindeichung des Neißegeländes von der Langen Brücke bis zur Eisenbahnbrücke war diese Gegend nun für den Wohnungsbau erschlossen worden.
1924 baute die Stadt am Kegeldamm, beginnend an der Ecke Kaiser-Wilhelm-Straße (heute Max-Fritz-Hammer-Straße) bis zur Ecke Sorauer Straße die Häuser Kegeldamm 20 bis 25 mit insgesamt 41 Wohnungen. Am Kegeldamm stehen auch die Villen bekannter Forster Tuchfabrikanten.