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| 02:48 Uhr

Wohnraum für Flüchtlinge: "Jeden Einzelfall ansehen"

Spree-Neiße. Die Wohnsituation von Flüchtlingen vor und nach ihrer Anerkennung hatte in den letzten Wochen für Wirbel vor allem bei ehrenamtlichen Helfern gesorgt. Bei zwei syrischen Brüdern in Spremberg sollte der eine ausziehen, weil sein Asylantrag bewilligt wurde und er nun in die Zuständigkeit des Jobcenters überging (die RUNDSCHAU berichtete). Steffi Ludwig

Kreistagsabgeordneter Raik Nowka (CDU) sprach das Thema noch einmal im jüngsten Jobcenter-Werksausschuss an und fragte, wie zu vermeiden sei, dass der Wohnraum gewechselt werden müsse. Bei Flüchtlingsfamilien, die in einer vom Landkreis gemieteten Wohnung leben, sei es bereits so, dass die Familie nach ihrer Anerkennung in den Mietvertrag einsteigen könne, sagte die stellvertretende Werkleiterin Rita Richter. Bei Einzelpersonen könne und müsse es möglich sein, dass eine Teilmiete vom Jobcenter übernommen werde. "Hier müssen wir uns jeden Einzelfall ansehen", so Rita Richter.

In Guben und Forst seien noch keine Probleme aufgetreten, da es viele freie Wohnungen gebe. Der Wohnraum müsse demnach nicht in jedem Fall nach einer Anerkennung des Asylbewerberstatus gewechselt werden, bestätigte die stellvertretende Werkleiterin.