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| 02:35 Uhr

Wo Dromedare frühstücken

Liane Weisheit-Köllner mit Karl Altoff Köllner beim Dromedar-Frühstück in Forst.
Liane Weisheit-Köllner mit Karl Altoff Köllner beim Dromedar-Frühstück in Forst. FOTO: Steffi Ludwig
Forst. Die Dromedare Iwan, Suleika, Maritza, Sultan und Aladin lassen sich ihr Frühstück schmecken. Genüsslich mahlen sie die Pellets, die ihnen Liane Weisheit-Köllner im Eimer hinhält. Steffi Ludwig

Aladin ist mit zwei Jahren das jüngste der Dromedare, aber schon so groß wie seine Mutter - und der ganze Stolz des Zirkus, denn er ist hier geboren.

Seit einigen Tagen hat der Circus Karl Althoff Köllner seine Zelte in Forst an der August-Bebel-Straße aufgeschlagen. Am heutigen Donnerstag um 16 Uhr sei die Premiere des Programms im beheizten Zelt, berichtet Liane Weisheit-Köllner, weitere Veranstaltungen finden am Freitag 16 Uhr, Samstag 15 und 19 Uhr und Sonntag um 11 Uhr statt.

Der Zirkus, der aus den bekannten deutschen Zirkusfamilien Weisheit und Köllner bestehe, werde bereits in siebenter Generation geführt. Er habe sein Winterquartier bei Dessau, reise das Jahr über aber quer durch Deutschland und veranstalte beispielsweise den Weihnachtszirkus in Braunschweig.

In Forst sei der Zirkus das erste Mal, so Liane Weisheit-Köllner. Neben Dromedaren hat der Zirkus beispielsweise noch schwarze Friesen-Hengste und weiße Andalusen-Hengste, Ponys, Ziegen, Lamas sowie Zebroiden, eine Kreuzung aus Pferd und Zebra, dabei. Zu erleben seien Kautschuk-Akrobatik, Kunststücke am Vertikalseil, Clowns und vieles mehr, verspricht Liane Weisheit-Köllner. Danach reist der Zirkus nach Großräschen.