Die Coronakrise hat viele Forster Unternehmen hart getroffen. „In diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten gilt es, ein vertrauensvolles Zeichen zu setzen“, sagt der Forster FDP-Stadtverordnete Jeff Staudacher. Seine Fraktion hat deshalb ein spezielles Hilfsangebot entwickelt, über das die Forster Stadtverordneten in ihrer nächsten Sitzung beraten sollen.

Der Forster Stadt-Gutschein wird aufgewertet

Staudacher möchte dabei ein Instrument wiederbeleben, das es zwar bereits gibt, aber bislang nicht wirklich ein Kassenschlager ist. Die Rede ist vom Forster Stadtgutschein. Dieser kann in verschiedenen Geschäften der Stadt, beim Gewerbeverein, Bürgeramt oder künftig auch online erworben werden, sagt Staudacher gegenüber der Lausitzer Rundschau.
Der Gutschein soll für die Dauer von einem Jahr in der gesamten Stadt gültig sein. „Man erwirbt einen Gutschein für einen bestimmten Betrag, zum Beispiel für 20 Euro, und kann diesen dann in vielen Geschäften in Forst einlösen“, so Staudacher. Bisher bieten laut Gewerbeverein 32 Geschäfte oder Dienstleister die Möglichkeit, mit dem Gutschein zu bezahlen.

Forster Stadt-Gutschein soll Vereine mit Spenden unterstützen

In Zukunft soll der Forster Stadtgutschein allerdings noch erweitert werden. Staudacher erklärt: „Bei jedem Kauf kann eine freiwillige Spende getätigt werden.“ Die dadurch generierten Mehreinnahmen werden jeweils in der letzten Sitzung des Haupt- und Wirtschaftsausschusses im jeweiligen Kalenderjahr an Forster Vereine verteilt.
Über die Art und Weise sowie die Höhe der freiwilligen Zuwendungen entscheidet der Haupt- und Wirtschaftsausschuss. Die eingeworbenen Mittel verwaltet die Stadt Forst. So steht es in dem Antrag, mit dem sich die Stadtverordneten beschäftigen sollen.
Neben der Belebung der Forster Unternehmen, gilt es über dieses Spendensystem die Forster Vereine zu unterstützen, ergänzt Staudacher. Dieses Bausteinsystem ermögliche, dass sowohl Gutscheine speziell für Forster Unternehmen bereitgestellt als auch in Zukunft Vereine der Stadt gefördert werden können. „Hierbei starten wir ein Projekt, welches auch für die kommenden Jahre Vorbild-Charakter haben soll“, so der FDP-Abgeordnete.