ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 01:35 Uhr

Wirtschaftlichkeit könnte der Faktor im Forster Jule-Streit werden

Forst. Was ist das Kompromisspapier zu den denkmalgeschützten Jule-Gleisen wirklich wert? Diese Frage ist am Mittwoch im Hauptausschuss diskutiert worden. „Wir brauchen am Ende doch einen Vergleich, der den Bestand des Konzeptes fest macht“, fordert Ingo Paeschke (Linke). jas

Denn mit dem Beschluss zum Konzept, das den Streit zwischen Stadt und Land beilegen soll, ist noch nicht endgültig über die Schienen entschieden.

Zwar ruht das Verfahren über den Denkmalwert bei einer Einigung auf den Inhalt des Papiers. Doch bei der Antastung der Schienenteile tritt laut Bürgermeister Jürgen Goldschmidt (FDP) eine zweite Phase in Kraft, da die Jule-Reste verändert werden. Dann geht es jedoch um die wirtschaftliche Zumutbarkeit für den Erhalt der Schienen. Wie die Entscheidung darüber ausfalle, dafür gebe es keine Garantie. “Wir betreten da Neuland„, sagt Goldschmidt.

Hintergrund der Diskussion ist ein Konzept, dass den seit 2006 laufenden Streit zwischen Landesdenkmalamt und Stadt beenden soll. Es legt unter anderem fest, dass Teile des Schienennetzes bei einem Straßenbau entfernt werden können, andere erhalten werden müssen und manche Schienenstränge nach einem Straßenbau in die neu gebaute Straße wieder eingebaut werden müssen.