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| 02:38 Uhr

Winterdienstleist mit allen Fahrzeugen im Einsatz

Die Streufahrzeuge werden in Spremberg mit Streugut befüllt.
Die Streufahrzeuge werden in Spremberg mit Streugut befüllt. FOTO: Otto
Spree-Neiße. Nun ist der erste Schnee da. Der Winterdienst im Landkreis Spree-Neiße läuft jedoch rund, wie die Verantwortlichen betonen. Silke Halpick

"Wir sind jetzt überall durch und haben einen guten Job gemacht, wie ich finde", sagt Matthias Kockott vom Landesbetrieb Straßenwesen am gestrigen Mittwoch. Die Straßenmeisterei Forst ist zuständig für insgesamt 500 Kilometer Bundes- und Landesstraße zwischen Forst, Guben und Spremberg.

"Alle Fahrzeuge sind im Einsatz", betont Kockott. Dazu gehören fünf Lkw der Straßenmeisterei Forst sowie drei Lkw plus ein Multicar externer Winterdienstleister. Im Drei-Schicht-System ist die zehnköpfige Mannschaft von früh ab 3 Uhr bis abends 22 Uhr auf den Straßen unterwegs, sofern der Bedarf besteht. Geräumt wird streng nach Prioritätenliste. Die am meisten befahrenen Straßen werden zuerst geschoben. "Auf den Bundesstraßen sind wir heute Mittag schon zweimal durch", sagt Kockott. Allerdings können die Einsatzfahrzeuge nicht überall gleichzeitig sein, räumt er ein. "Auch die Autofahrer müssen sich auf die Straßenverhältnisse einstellen", betont er.

Glatt ist es besonders häufig an Ampeln und viel befahrenen Kreuzungen. "Deshalb streuen wir hier auch mehr", sagt Frank Kuckert, Sachgebietsleiter der Unteren Straßenbaubehörde des Landkreises Spree-Neiße. In seinen Zuständigkeitsbereich fallen zirka 200 Kilometer Straße. Drei Räumfahrzeuge sind aktuell im Einsatz, zwei weitere in Reserve. Zudem gibt es auch hier externe Dienstleister, die für bestimmte Straßenabschnitte zuständig sind.

Erstmals in diesem Jahr wird auf den Kreisstraßen in Spree-Neiße mit Sole gestreut. Das Wasser-Salz-Gemisch wirke schneller als herkömmliches Streugut und spare rund 50 Prozent Salz ein. "Der Nachteil daran ist jedoch, dass es bei Temperaturen unter minus sechs Grad Celsius nicht mehr eingesetzt werden kann", erklärt Kuckert.