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Wigwamgetöse ohne große Atempause

Wigwamgetöse im Forster Manitu – für nächstes Jahr soll es einige Neuerungen geben.
Wigwamgetöse im Forster Manitu – für nächstes Jahr soll es einige Neuerungen geben. FOTO: zvg
Forst. "Der Wettergott muss ein Rockfan sein", davon ist Frank Pfitzmann überzeugt. Denn pünktlich zum Wigwamgetöse am "Manitu" habe der Regen aufgehört und eine wunderbar warme Sommernacht das Rockfestival zu einem vollen Erfolg werden lassen. red/js

Schon um 19 Uhr sei der Platz im großen Festzelt vor der Bühne gut besetzt gewesen, viele Gäste trugen "Freygang"-T-Shirts. Die Band eröffnete das Wigwamgetöse 2017. Es dauerte keine 15 Minuten und die Stimmung war sehr ausgelassen.

Aber eine Atempause bekamen die Gäste nicht, denn ohne Unterbrechung ging es danach mit Lord Zeppelin im Saal weiter. Allerdings war es dort extrem eng und so blieben viele Gäste im Biergarten stehen und genossen die Musik durch die geöffneten Fenster. Klaus Wischnewski aus Magdeburg war das erste Mal im Manitu und war von der Atmosphäre begeistert. "Der stimmungsvoll beleuchtete Biergarten mit den angestrahlten Bäumen und den Fackeln neben den Tischen war schon sehr sehenswert. Alles sehr familiär." Das neue Veranstaltungsheft nahm er gleich in mehrfacher Ausführung für seine Freunde mit nach Hause.

Im Festzelt ging es mit dem "Rammstein Members Club" weiter. Spätestens jetzt kochte die Stimmung und die Lagerfeuer loderten. Zum Schluss war Monokol Kraftblues noch einmal im Saal an der Reihe. Danach war das Fest noch lange nicht zu Ende, denn an den Lagerfeuern wurde gefeiert, getrunken und geredet. Neben viel Lob habe es auch neue Ideen gegeben, wie man das Rockfestival noch angenehmer für die Gäste gestalten kann, so Frank Pfitzmann. 2018 könnten also einige interessante Neuerungen sehen sein.