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| 01:04 Uhr

Wie „Schwarze Jule“ in die Gläser kommt

Forst.. „Worrichs Schwarze Jule“ ist mittlerweile seit zwei Jahren nicht nur den Liebhabern frisch-würzigen Gerstensaftes ein Begriff. Foto: Bernd Möschl

Das süffige Schwarzbier aus ganz und gar einheimischer Kleinproduktion ist vielmehr ein Indiz mehr für das Bemühen Forster Geschäftsleute um Heimatverbundenheit und Originalität. Genau das nämlich seien auch die beiden wichtigsten Zutaten für das Gebräu, meinte „Braumeister“ Franz Worrich, der das Getränk zum Tag des Deutschen Bieres am 23. April 2001 kreierte.
Seinen passenden Namen bekam das originelle Forster Schwarzbier per Umfrage von den verkostenden Gästen nach der früheren Forster Stadteisenbahn. „Dass es uns schmeckt, sieht man ja“ , war an den über hundert Gutgelaunten an den Tischen im Biergarten von Worrichs Pub zu vernehmen. „Jetzt sind wir neugierig, wie das Bier denn entsteht.“
Und so gab Franz Worrich persönlich einen Teil des Geheimnisses preis: Gerstenmalz dunkel und hell, geschrotet und in klarem Brauwasser angesetzt, hatte er bereits am frühen Morgen. Nach Sonnenuntergang setzte er dem Sud mit der Braukelle noch den aromatischen Hopfen zu und ließ das ganze zwei Stunden vor den Augen der Gäste kochen. „Nach schnellem Herunterkühlen wird dem Sud dann die Hefe beigegeben. Mehr nicht, getreu dem Deutschen Reinheitsgebot“ , erläuterte er. „Anschließend muss dieser Brauansatz vier bis fünf Tage gären.“ Aber zum Verkosten ist das Bier dann immer noch nicht bereit. Dazu benötigt es vier bis fünf Wochen Lagerzeit.
Wer also unbedingt von genau der beim 1. Braufest bestaunten Schaubrau-Charge probieren will, braucht etwa bis zur ersten Septemberwoche Geduld. Doch keine Angst, von der „Schwarzen Jule“ ist stets genug da. Das Brauen läuft kontinuierlich. (bm)